eRechnung

Auf der Registerkarte „eRechnung“ werden alle Daten gepflegt, welche für das gleichnamige Modul gebraucht werden.

 

Electronic Address

Die „Electronic Address“ wird als Information in die XML der eRechnung übernommen. Dabei wird als Mailempfänger die „Electronic Address“ herangezogen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

1.   Der eBeleg ist eingerichtet und der Versandweg generiert eine Mail, in der nur die eRechnung als Anhang enthalten ist.

2.   Alle aktuellen Versandprozeduren AMIC_Belegversand_Ware_Spaeter oder AMIC_Belegversand_Ware_Sofort unter [FRZ] auf Tabreiter Abwicklung sind eingetragen.

 

Hinweis: Private Prozeduren müssen ggf. um dieses Verhalten erweitert werden.

 

Leitweg

Leitweg für die elektronische Zustellung von eRechnung an Behörden.

In der Tabelle kann dem Kunden das passende Profil zugeordnet werden.                           

 

Versandweg UBL

Unterschiedliche Möglichkeiten zum Versand von eRechnungen.

 

Wert

Bezeichnung

Bedeutung

1

Manuell

Es erfolgt kein automatisierter Versand. Die eRechnung wird über die Varianten in der Belegerfassung generiert. Der Transport der Datei muss anders geregelt werden.

2

eBeleg ohne PDF

Nur die eRechnung wird per eBeleg verschickt. Es wird kein PDF-Dokument verschickt. Der Empfänger der Mail ist die Adresse, die im Feld „electronic Address“ gepflegt ist. Ist dort nichts gepflegt, wird die Mailadresse über die eBeleg-Einrichtung übermittelt.

3

eBeleg mit PDF

Dies ist die Vorbelegung. Die eRechnung und das zugehörige PDF-Dokument werden in einer Mail an den Mailempfänger aus der eBeleg-Einrichtung versendet.

4

eBeleg PDF und XML getrennt

Das PDF und die XML werden in gesonderten Mails verschickt. Die PDF wird an den Mailempfänger gemäß eBeleg-Einrichtung verschickt. Die eRechnung wird an die Mailadresse verschickt, die unter „electronic Address“ eingetragen ist. Ist dort nichts gepflegt, wird auch hier die Mailadresse über die eBeleg-Einrichtung übermittelt.

 

Der Versandweg wird nur ausgewertet, wenn das Modul eBeleg für die Belegart eingerichtet ist und eine der beiden Standardprozeduren für den Mailversand (AMIC_Belegversand_Ware_sofort oder AMIC_Belegversand_Ware_später) in [FRZ] unter Abwicklung eingetragen sind. Gibt es dort ältere private Einrichtungen, müssen diese hinsichtlich des oben beschriebenen Verhaltens angepasst werden!

Es bedarf zusätzlicher spezifischer Einstellungen durch den AMIC-Support.

 

Diese Einstellung wird nicht verwendet beim Exportformat ZugFeRD/CII, die im Profil einstellbar ist. In diesem Fall wird der Versand und die Einbettung des XML im Druck vorgenommen und es gibt keine Notwendigkeit einer Auswahl.

 

Profile

Die eRechnungsprofile, welche dem Kunden zugeordnet werden.

Hierbei kann über die F3-Auswahl aus allen vorhandenen Profilen gewählt werden.

Um ein Profil zu erstellen, muss in eRechnung Profilpfleger [XRE] ein neues angelegt werden.

Wird hier kein Exportprofil eingetragen, so wird beim Export eines Beleges mit diesem Kunden automatisch das Default-Profil der Vorgangsunterklasse verwendet.

 

Importprozeduren Belegfluss

Für den Import mit anschließender Verarbeitung im Belegfluss können hier Prozeduren zur Informationsbeschaffung eingestellt werden, die die Einstellung des Belegflusspostfachs überschreiben

 

Bezeichnung

Bedeutung

eRechnung ArtikelInfo

Diese Prozedur ermittelt anhand einer InvoiceLineId in der eRechnung eine Artikelnummer und eine Artikelbezeichnung.

Als Standard-Auslieferung und Vorlage für eigene Prozeduren wurde die Demo-Prozedur „AMIC_STD_XRE_ImportLine“ erstellt.

eRechnung ArtikelDetails

Diese Prozedur ermittelt anhand einer InvoiceLineId in der eRechnung weitere Inforationen zum Abgleich z.B. Mengeneinheiten, Umrechnungsfaktoren etc. und stellt diese den Werten aus der erfassten Quell-Position gegenüber.

Als Standard-Auslieferung und Vorlage für eigene Prozeduren wurde die Demo-Prozedur „AMIC_STD_XRE_ImportLineDetails“ erstellt.