Unter Produktion wird die Buchung (Menge und Wert) von
Komponente zu Produkt nach der körperlichen Durchführung verstanden. Jedes
Artikelkonto kann hierbei sowohl Komponente wie Produkt sein (Bsp.
Vormischung).
Stückliste ist verkaufsbelegbezogene Auflösung von
Zusammensetzungen. Hierbei sind inhaltlich zu unterscheiden:
•Auftragsfertigung
•Setbildung
•Zuordnungen (Dienstleistung gehört zum Artikel)
Das zugrunde liegende Schema ist bei allen angeführten Zusammenhängen gleich, die nachfolgend dargestellten Parameter sind für den gewünschten Ablauf einzustellen.
Es sind unterschiedliche Prinzipien der Bewertung vorstellbar, die hier nur skizziert werden können. Die internen Verbuchungen von Komponenten zu Produkten können den Gesamtrohertrag nicht verändern, ihn allerdings verschieben. Werden die Komponenten mit ihren Zugangswerten in der Produktion verbucht, fallen alle Roherträge auf der Ebene Produkt an, der Zugangswert Produkt ist vermutlich zu niedrig. Falls dies so nicht gewollt ist, bieten sich also zwei Lösungswege an:
•Zuschlag auf Komponentenpreis
Es wird auf den Zugangswert Komponente per Kalkulation ein Aufschlag erhoben. Mit diesem Aufschlag geht die Komponente in die Produktion.
•Zuschlag als Produktionsfaktor
Es werden die vermuteten Produktionskosten als Rezepturbestandteil, Artikelkonto (Wertartikel) aufgenommen. Jetzt läuft auf diesem Konto der angesetzte Betrag an.