Mit der Funktion Qualitätswerte automatisch berechnen
werden für die ausgewählten Ladeeinheiten die durchschnittlichen
Qualitätswerte zu einem Zeitpunkt berechnet. Dabei werden alle Zugänge, die per
Onlinewaage abgewickelt wurden, sowie Zugänge aus anderen Ladeeinheiten mit
ihren jeweiligen Qualitäten, gewichtet mit der Bewegungsmenge, berücksichtigt.
Nicht erfasste Qualitäten (Wert = Null im Waagen-Beleg UND 0,0 im zugehörigen
aktuellsten Rohwarebeleg) werden dabei, auch für die jeweilige Gewichtsmenge,
nicht berücksichtigt. Dadurch wird für eine betroffene Anlieferung für diese
Qualität ein Wert im Durchschnittsbereich unterstellt, um bei einer großen
Anzahl von Anlieferungen, von denen für eine bestimmte Qualität nur wenige Werte
nicht erfasst sind, statistisch eine möglichst geringe Abweichung des
berechneten vom tatsächlich messbarem Durchschnitt zu erhalten.
Betrachtet
werden alle Bewegungen bis zu einem festgelegten Zeitpunkt, das ist in der Regel
für eine Ladeeinheit die Bewegungszeit der letzten Bewegung. Gibt es jedoch nach
der letzten Bewegung einen manuell
festgeschriebenen Qualitätssatz, so wird dessen Zeitpunkt (plus einer
Millisekunde) als Ergebnis-Zeitpunkt für den automatisch zu bestimmenden
Qualitätssatz bestimmt. Der Eintrag des Qualitätssatzes erfolgt mit dem so
bestimmten Zeitpunkt. Zur Berechnung der Qualitätsdurchschnitte wird zunächst
der Anfangspunkt bestimmt, das ist die zuletzt erfolgte Leermeldung zur
Ladeeinheit (vor dem Ergebnis-Zeitpunkt) oder, wenn vorhanden, die letzte
gültige automatische oder manuelle Qualitätsbestimmung (nach der zuletzt
erfolgten Leermeldung, vor dem Ergebnis-Zeitpunkt). Alle Bewegungen,
gegebenenfalls beginnend mit dem zuvor erwähnten Qualitätsbestimmungseintrag,
zwischen diesen beiden Zeitpunkten werden zur Berechnung herangezogen. Dabei
werden die Qualitätswerte von Zugängen aus anderen Ladeeinheiten rekursiv zum
Zeitpunkt der Abgangsbewegung der jeweiligen Quell-Ladeeinheit bestimmt.