Rohware-Erfassung mit Belegsplitting bei Kontraktmengenüberlauf

 

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Direktsprung [RWB]

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Direktsprung [RWBV]

 

Wird einem Rohwarebeleg in der Lieferwarenposition während der Erfassung ein Kontrakt zugeordnet, dessen Gesamt-Restmenge oder Restmenge im angesprochenen Zeitraum kleiner als die erfasste Bruttomenge (bei Bruttomengenkontrakten) oder die berechnete Nettomenge (bei Nettomengenkontrakten) ist, so kann diese Menge auf die Restmenge reduziert und weitere Belege mit der Differenzmenge unter Berücksichtigung der weiteren erfassten Werte ( Partiezuordnungen, Analysewerte, Kostensätze etc. ) erzeugt werden.
Bei der Korrektur von Rohwarebelegen kann dieses Verfahren nur dann angewendet werden, wenn es sich bei den zu korrigierenden Belegen um Lieferschein-Vorgänge handelt, denen in der Hauptposition noch kein Kontrakt zugeordnet wurde. Damit steht das Verfahren auch für organisatorische Arbeitsabläufe zur Verfügung, bei denen zum Beispiel nach erfolgter Belegerzeugung aus der Waagen-Schnittstelle die Kontraktzuordnung erst in einem weiteren Nachbearbeitungsschritt vorgenommen werden soll.

ACHTUNG: Es ist dabei zu beachten, dass manuelle Qualitäts-Zu-/-Abschlag-Ergebnisse und manuelle Kosten-/Vergütungsbeträge auch so in die Folgebelege übernommen werden!