Bei der Erfassung eines Vorganges (z.B. Lieferschein)
ist es zunächst notwendig für die Position einen Artikel anzugeben. Ohne Eingabe
eines Artikels kann nicht gewogen werden, denn der ist unbedingt notwendig für
die Anlage eines Waagedatensatzes.
Danach kann die Funktion Wiegen aus der Option Box aufgerufen
werden.
Es wird ein neuer Waagedatensatz angelegt. Die Inhalte der Felder
Kunde, Artikel, Lager und Lagerplatz werden in den Waagedatensatz mit
übernommen. Wurde vorm Wiegen auch eine Partie für die Position hinterlegt, dann
wird diese auch übertragen. Bei Angabe mehrerer Partien wird die erste Partie
übernommen.
Dann wird eine automatische Ampelwiegung durchgeführt. Das
gewogene Gewicht wird in das Feld Menge der Positionszeile übernommen und
validiert. Die Id des neu angelegten Waagedatensatzes wird in die Warenbewegung
übergeben.
Um eine zweite Wiegung durchzuführen, wählt man erneut die
Funktion Wiegen im Vorgang an. Die
Differenz der beiden Wiegungen wird in das Feld Menge übernommen und validiert.
Der Waagedatensatz wird auf den Status ‚mit Vorgang’ gesetzt.
Um eine Rückwiegung durchzuführen, ohne den Vorgang zu
öffnen, gibt es jetzt eine eigene Variante (Offene Waagenbelege z.B. unter der
Anwendung Lieferschein Bearbeiten [LIB]). Hier kann in der Auswahlliste ein
Datensatz markiert und durch Ausführen der Funktion Rückwiegung wird die Menge im Vorgang
automatisch gesetzt.
Beim Speichern des Lieferscheines wird dessen VorgangsId
in den erzeugten Waagedatensatz eingetragen, so dass die Verbindung der beiden
Datensätze hergestellt ist.
Wird der Vorgang (Lieferschein) zwischen der ersten
und zweiten Wiegung verlassen/gespeichert, dann gibt es in der OnlineWaage
Datensätze mit dem Status ‚erste Wiegung’ und einer VorgangsId.
Da diese
Datensätze von der OnlineWaage aus nicht mehr geändert werden dürfen (die
Änderung würde nicht in den Lieferschein übertragen werden) werden sie dort nur
noch geschützt angezeigt (wie Datensätze mit dem Status ‚mit
Vorgang’).