Um betriebsinterne Abläufe, die mit Vorgängen im A.eins System zu tun haben, in einer Firma besser steuern zu können, ist ein Regelsystem implementiert worden.
Regeln sind mehr oder minder komplexe Strukturen, die Aktionen auslösen, Arbeitsabläufe steuern oder bestimmte Schritte verhindern können.
Sollen z.B. Druckvorgänge „gestoppt“ werden, wenn Kriterien nicht erfüllt sind, dann kann dieses mit einer Regel erreicht werden. Des Weiteren können Umwandlungen blockiert werden, wenn bestimmte Elemente eines Vorganges nicht den Firmenregeln entsprechen, wie z.B. Partiezuordnung in einem Vorgang.
Das verbietet oder verhindert nicht das Erfassen von Informationen, sondern verhindert das Weiterverarbeiten von Vorgängen/Belegen, wenn bestimmte Elemente noch nicht abgeschlossen sind.
Eine Regel startet mit dem Anlegen eines Vorganges (siehe dazu Formularzuordnung [FRZ]), es können dann Folgeregeln festgelegt werden, es können bestimmten Bedienern (Bedienerklassen) bestimmte Regeln zugeordnet werden, und es können Ausnahmen für Folgeregeln definiert werden, um den betrieblichen Ablauf Normgerecht (z.B. ISO9000) abzuwickeln und dem Mitarbeiter keine Schlupflöcher zu erlauben.
Die Inhalte von Regelwerken werden über Makros, Prozeduren, Skripte, SQL Befehle oder über einfache Zuordnungen gesteuert.
Innerhalb der Vorgangsbearbeitung kann dann bequem nach diesen Regeln selektiert werden, um eine leichte Abarbeitung der Prozessketten zu ermöglichen.