Hauptmenü
Finanzbuchhaltung
Buchungen / Journal
Journal/Ereignisprotokoll
Variante Fehlerliste Buchungen
Direktsprung [JOUR]
Leider läuft nicht immer alles so glatt, wie man es sich wünscht und es kommt dazu, dass beim Buchen Fehler auftreten. Diese Fehler werden in der Anwendung „Journal/Ereignisprotokoll“ in der Variante „Fehlerliste Buchungen“ aufgelistet. Es können folgende Fehler auftreten:
•Beleg unvollständig!
Bedeutung:
Es fehlt der
Abschlusssatz eines Beleges (Fibuvorgstamm).
Ursache/Abhilfe: Ein
solcher Beleg kann theoretisch nicht im Buchungslauf erscheinen, da nur
vollständige Belege zum Buchen herangezogen werden. Also kann nur zwischen
„Buchungen Fibu“ und dem Lauf des Mandantenservers der Abschlusssatz
verschwunden sein. Dieses wäre also ein harter Fehler und unbedingt AMIC zu
melden. Eine Überprüfung der Datenbank ist nötig.
•Beleg gesperrt, weil in Benutzung!
Bedeutung: Es existiert ein
Eintrag für diesen Beleg in der Lockingrelation.
Ursache/Abhilfe: In
dem Moment, in dem der Mandantenserver den Beleg verarbeiten will, wird er
gerade anderweitig bearbeitet.
Anschließend Fehlbuchungen zurücksetzen und
neu buchen.
•Beleg hat falschen Buchungsstatus!
Bedeutung: Der Wert des
Feldes Fibuv_Buchstat ist nicht 1.
Ursache/Abhilfe: Bei „Buchungen
Fibu“ wird der Status auf 1 (zum Buchen vorgesehen) gesetzt und es ein
Eintrag im Datenstrom vorgenommen, damit der Mandantenserver diesen Beleg
verarbeitet. Beim Verarbeiten wird dieser Wert dann auf 2 (in Bearbeitung) und
anschließend auf 3 (gebucht) oder auf 4 (nicht buchbar) gesetzt. Dabei muss ein
Fehler aufgetreten sein.
Fehlbuchungen zurücksetzen und erneut buchen.
•Periode %d / %d nicht offen oder nicht vorhanden!
Bedeutung:
Die Periode, der dieser Beleg zugeordnet hat nicht den Status „offen“ (Status=1)
oder „Buchungsschluss“(Status=2) oder sie existiert
nicht.
Ursache/Abhilfe: Der Belege wurde für eine nicht existierende
oder nicht offen Periode in System gestellt. Über die Warenwirtschaft bzw. die
Belegerfassung der Fibu ist dies normalerweise nicht möglich. Auch im
Importbereich der Fibu wird die korrekte Periode geprüft. Es ist zu überprüfen,
wie dieser Beleg ins System gekommen ist und gegebenenfalls ist dieses Verfahren
zu ändern. Sollte es sich um ein von AMIC eingerichtetes Verfahren handeln oder
um einen nicht importierten Beleg, so melden sie bitte diesen Fehler, damit das
Problem grundsätzlich behoben werden kann.
Fehlbuchungen zurücksetzen,
Periode des Beleges ändern oder die Periode im Periodenstamm eröffnen und erneut
buchen.
•Journalzuordnung unmöglich, wahrscheinlich interner
Fehler!
Bedeutung: Es existiert für diesen Beleg kein Satz in der
Relation Journalfreigabe.
Ursache/Abhilfe: Bei „Buchungen Fibu“ wird
bereits ein Satz für die Journalfreigabe erzeugt, in dem bereits die Zuordnung
zu einem Journal festgelegt ist. Dabei ist ein Fehler aufgetreten. Um diesen
Fehler zu beheben, müssen die Fehlbuchungen zurückgesetzt werden. Dabei werden
auch eventuell falsche Einträge aus Journalfreigabe entfern. Nach erneutem
buchen sollte dieser Fehler nicht wieder auftreten. Ist dies dennoch der Fall,
so muss die Datenbank überprüft werden.
•Journal konnte nicht abgeschlossen werden. Buchungen möglicherweise
inkorrekt!!!!
Bedeutung: Für dieses Journal konnten die Felder FiBuJourZeilZae und FiBuJourBelZahl nicht aktualisiert
werden.
Ursache/Abhilfe: Der Journaleintrag fehlt oder ist gesperrt.
Sollte der Fehler nach zurücksetzen der Fehlbuchung erneut auftreten, muss die
Datenbank überprüft werden.
•Keine Belegpositionen vorhanden!
Bedeutung: Der zu buchende
Beleg hat keinen Eintrag in der Relation Fibuvorgposition.
Ursache/Abhilfe:
Dieser Fehler kann nicht durch die von AMIC erzeugten Belege entstehen. Es ist
zu überprüfen, wie der Beleg ins System gekommen ist und dieses Importverfahren
ist gegebenenfalls zu ändern. Sollte dieser Beleg aus A.eins heraus erzeugt
worden sein, so setzen sie sich bitte umgehend mit AMIC in Verbindung, damit
dieses Problem behoben werden kann.
Um diesen Beleg zu entfernen kann im
„Fibu Reorganisator“ (Direktsprung FIREO) der Punkt „Reorg. Fragmente“ angewählt
werden.
•Belegsaldo ungleich Null!
Bedeutung: Die Summe der Beträge im
Haben entspricht nicht der Summe der Beträge im Soll. Der Beleg ist
inkonsistent.
Ursache/Abhilfe: Diese Prüfung wird von A.eins bereits bei der Erfassung
bzw. beim Übertrag der Daten aus der Warenwirtschaft durchgeführt und dürfte
nicht auftreten. Sollte es dennoch der Fall sein, setzen sie sich bitte mit AMIC
in Verbindung damit dieses Problem grundsätzlich beseitigt werden kann. Der
defekte Beleg ist zu überprüfen. Eventuell lässt sich das Problem dadurch
beheben, dass er in der Belegerfassung der Fibu korrigiert, die Fehlbuchungen
zurücksetzen und erneut gebucht wird. Ansonsten muss der Beleg gelöscht und neu
erfasst werden.
•Eintrag in Journalzeile fehlgeschlagen
Bedeutung: Der Eintrag
in die Relation Journalposition ist
fehlgeschlagen.
Ursache/Abhilfe: Pro Zeile eines Beleges wird ein
Eintrag in die Relation Journalposition vorgenommen. Wenn dies nicht
funktioniert, weil z.B. der Datensatz gesperrt ist, kommt es zu dieser
Fehlermeldung. Sollte der Fehler nach zurücksetzen der Fehlbuchung und erneutem
buchen wieder auftreten, melden sie den Fehler bitte an AMIC, damit das Problem
beseitig werden kann.
•Kontonummer 0 ist für Forderungs- bzw. Verbindlichkeitskonten
unzulässig!
Bedeutung: Dem Personenkonto ist keine Forderungsgruppe
zugeordnet, oder in der Forderungsgruppe sind keine Konten
eingetragen.
Ursache/Abhilfe: Es ist zu überprüfen, welche Forderungsgruppe bei dem
Personenkonto eingetragen ist. Diese muss korrigiert werden. Anschließend kann
die Fehlbuchung zurückgesetzt und erneut gebucht werden.
•Kontonummer 0 ist unzulässig!
Bedeutung: Ein Konto des Belegs
ist 0.
Ursache/Abhilfe: 0 ist keine gültige Kontonummer. Der Beleg
ist zu überprüfen. Ist es ein Beleg aus der Warenwirtschaft, ist die
Erlöskennziffer/Kontozuordnung zu überprüfen. Dieser Beleg muss nicht erneut
übertragen werden. Die Kontonummer kann in der Belegerfassung der
Finanzbuchhaltung nachgetragen werden. Ist es eine Steuerposition, so sind die
Steuersätze zu überprüfen. Die Kontonummer kann in der Belegerfassung der
Finanzbuchhaltung nachgetragen werden. Anschließend
kann die Fehlbuchung zurückgesetzt und erneut gebucht werden.
•Kontenstamm fehlt: Konto %d
Bedeutung: Das Konto existiert
nicht in der Relation Kontostamm.
Ursache/Abhilfe: Um eine
Überschneidung der Kontonummer zu verhindern, werden Personenkonten, Sachkonten
und Oberkonten in der Relation Kontostamm geführt. Bei der Erfassung der
Stammdaten für diese Bereiche wird also auch immer ein Eintrag in der Relation
vorgenommen. Es kommt gelegentlich vor, dass Importprogramme diesen Eintrag
selbst nicht vornehmen. Zu Behebung dieses Problems reicht es im „Fibu
Reorganisator“ den „Test Stammdaten“ anzuwählen. Er listet alle Konten mit
diesem Problem auf und behebt es auch gleich.
•Falscher Kontotyp: Konto %d
Bedeutung: Kontotyp ist weder Sach-
noch Personenkonto.
Ursache/Abhilfe: In einem Beleg dürfen nur Sach-
oder Personenkonten direkt vorkommen, also keine Oberkonten. Bei den von A.eins
erstellten Belegen kann dies nicht vorkommen, da bereits bei der Erfassung die
Oberkonten ausgeklammert werden. Es ist als zu prüfen, woher dieser Beleg kommt
um dann dort den Fehler zu beheben. Zur Korrektur des Beleges reicht es, in der
Belegerfassung das korrekte Konto einzutragen, die Fehlbuchungen zurückzusetzen
und anschließend neu zu buchen.
•Oberkonto %d fehlt
Bedeutung: Das angesprochene Oberkonto
existiert nicht in den Stammdaten.
Ursache/Abhilfe: Im Sachkontenstamm
oder im Oberkontenstamm ist ein Oberkonto eingetragen, das so nicht in der
Relation Obersachkonto existiert. Entweder erfasst man dieses Oberkonto oder man
ändert den Verweis im Sachkonten- / Oberkontenstamm. Anschließend kann die Fehlbuchung zurückgesetzt und erneut
gebucht werden.
•Oberkonten zu tief geschachtelt
Bedeutung: Die Verschachtelung
der Oberkonten ist hoch oder Kreisschluss.
Ursache/Abhilfe: Jedem
Oberkonto kann wieder ein weiteres Oberkonto zugeordnet werden. Dies kann man
theoretisch unendlich fortsetzen. In A.eins werden Oberkonten jedoch nur bis zu
einer Schachtelungstiefe von 8 zugelassen. Wird diese überschritten, so kommt es
zu der Fehlermeldung. Überprüfen sie die Struktur ihrer Oberkonten. Eventuell
handelt es sich auch um einen Kreisschluss. Dieser tritt zum Beispiel dann auf,
wenn dem Oberkonto x das Oberkonto Y zugeordnet ist und dem Oberkonto Y das
Oberkonto X. Nach Korrektur der Stammdaten Fehlbuchung zurücksetzen und erneut
buchen.
•Forderungskonto konnte nicht bestimmt werden!
Bedeutung: Die im
Kundenstamm eingetragene Forderungsgruppe existiert
nicht.
Ursache/Abhilfe: Überprüfen Sie die im Kundenstamm eingetragene
Forderungsgruppe, ändern sie diese oder legen sei eine neue Forderungsgruppe an.
Nach Korrektur der Stammdaten Fehlbuchung zurücksetzen und erneut buchen.
•Forderungs- oder Verbindlichkeitsbetrag falsch
Bedeutung: Der
im Beleg eingetragene Betrag der Forderungen bzw. der Verbindlichkeiten
entspricht nicht dem Betrag des Personenkontos.
Ursache/Abhilfe: In
den Belegen wird der Betrag festgehalten, der den Forderungen bzw. den
Verbindlichkeiten zugeordnet werden soll. Wenn der eingetragene Betrag nicht dem
Betrag des Personenkontos entspricht, kommt es zu dieser Fehlermeldung. Zur
Behebung dieses Problems kann für nicht ausgezifferte Belege im
Fibu-Reorganisator die Reorganisation gestartet werden. Bei ausgezifferten
Belegen muss die Auszifferung zuerst zurückgesetzt werden.
•Kostenstelle: Manuelle Verteilung ist ungleich dem
Gesamtbetrag
Bedeutung: Die Summe der Beträge in der Relation
FIBUVORGKOSTSTEL entspricht nicht dem Gesamtbetrag.
Ursache/Abhilfe:
Überprüfen Sie in der Belegerfassung die Teilbeträge. Anschließend Fehlbuchungen
zurücksetzen und erneut buchen.
•Kostenstelle %d ist gelöscht!
Bedeutung: Eine gelöschte
Kostenstelle ist im Beleg eingetragen.
Ursache/Abhilfe: Kostenstellen
werden beim Löschen nicht wirklich gelöscht, sondern bekommen ein Kennzeichen,
dass sie nicht weiter verwendet werden sollen. Ist eine solche Kostenstelle im
Beleg verwendet, kommt es zu dieser Meldung. Korrigieren sie den Beleg oder
setzen sie die Kostenstelle im Stammdatenpfleger wieder auf „nicht
gelöscht“.
•Kostenstellen zu tief geschachtelt
Bedeutung: Die
Verschachtelung der Kostenstellen ist hoch oder
Kreisschluss.
Ursache/Abhilfe: Verteilkostenstellen können weitere
Verteilkostenstellen zugeordnet werden. Dies kann man theoretisch unendlich
fortsetzen. In A.eins werden Verteilkostenstellen jedoch nur bis zu einer
Schachtelungstiefe von 5 zugelassen. Wird diese überschritten, so kommt es zu
der Fehlermeldung. Überprüfen sie die Struktur ihrer Verteilkostenstellen.
Eventuell handelt es sich auch um einen Kreisschluss. Dieser tritt zum Beispiel
dann auf, wenn Kostenstelle X auf Kostenstelle Y verteilt wird und Kostenstelle
Y wieder der Kostenstelle X. Nach Korrektur der Stammdaten Fehlbuchung
zurücksetzen und erneut buchen.
•Unterteilung der Verteilkostenstelle %d fehlt, oder nicht gültig
('%s')
Bedeutung: Es konnte kein passender Eintrag in der Tabelle
Koststelverteil gefunden
werden.
Ursache/Abhilfe: Zu einer als Verteilkostenstelle
gekennzeichneten Kostenstelle existiert kein gültiger Eintrag zu den
Verteilungen. Eventuell stimmt das Gültigkeitsdatum nicht. Überprüfen Sie die
Stammdaten oder ändern sie in der Belegerfassung die Kostenstelle.
•Kostenstelle %d existiert nicht!
Bedeutung: Es existiert zu
dieser Kostenstelle kein Eintrag in der Tabelle s.
Ursache/Abhilfe: Die im
Beleg aufgeführte Kostenstelle existiert nicht. Ändern sie den Beleg oder
erfassen sie die Kostenstelle in den Stammdaten.
•Kostenträger: Manuelle Verteilung ist ungleich dem
Gesamtbetrag
Bedeutung: Die Summe der Beträge in der Relation
FIBUVORGKOSTENTRAEGER entspricht nicht dem
Gesamtbetrag.
Ursache/Abhilfe: Überprüfen Sie in der Belegerfassung
die Teilbeträge. Anschließend Fehlbuchung zurücksetzen und erneut buchen.
•Kostenträger %d ist gelöscht!
Bedeutung: Ein gelöschter
Kostenträger ist im Beleg eingetragen.
Ursache/Abhilfe: Kostenträger
werden beim Löschen nicht wirklich gelöscht, sondern bekommen ein Kennzeichen,
dass sie nicht weiter verwendet werden sollen. Ist ein solcher Kostenträger im
Beleg verwendet, kommt es zu dieser Meldung. Korrigieren Sie den Beleg oder
setzen sie den Kostenträger im Stammdatenpfleger wieder auf „nicht
gelöscht“.
•Kostenträger zu tief geschachtelt
Bedeutung: Die
Verschachtelung des Kostenträgers ist hoch oder
Kreisschluss.
Ursache/Abhilfe: Verteilkostenträgern können weitere
Verteilkostenträger zugeordnet werden. Dies kann man theoretisch unendlich
fortsetzen. In A.eins werden Verteilkostenträger jedoch nur bis zu einer
Schachtelungstiefe von 5 zugelassen. Wird diese überschritten, so kommt es zu
der Fehlermeldung. Überprüfen Sie die Struktur ihrer Verteilkostenträger.
Eventuell handelt es sich auch um einen Kreisschluss. Dieser tritt zum Beispiel
dann auf, wenn Kostenträger X auf Kostenträger Y verteilt wird und Kostenträger
Y wieder dem Kostenträger X. Nach Korrektur der Stammdaten Fehlbuchung
zurücksetzen und erneut buchen.
•Unterteilung des Verteilkostenträgers %d fehlt, oder nicht gültig
('%s')
Bedeutung: Es konnte kein passender Eintrag in der Tabelle
Kostentraegerverteil gefunden
werden.
Ursache/Abhilfe: Zu einem als Verteilkostenträger
gekennzeichneten Kostenträger existiert kein gültiger Eintrag zu den
Verteilungen. Eventuell stimmt das Gültigkeitsdatum nicht. Überprüfen Sie die
Stammdaten oder ändern sie in der Belegerfassung den Kostenträger.
•Kostenträger %d existiert nicht!
Bedeutung: Es existiert zu
diesem Kostenträger kein Eintrag in der Tabelle Kostenträgerstamm.
Ursache/Abhilfe:
Die im Beleg aufgeführte Kostenstelle existiert nicht. Ändern Sie den Beleg oder
erfassen sie den Kostenträger in den Stammdaten.
•Rollback konnte nicht durchgeführt werden!
Bedeutung: Das
zurücksetzen eines Beleges hat nicht funktioniert.
Ursache/Abhilfe:
Wenn beim Buchen eines Beleges der Mandantenserver abgebrochen wird, so kann es
vorkommen, dass bereits Relationen zum Teil aktualisiert wurden, obwohl der
Beleg als nicht gebucht gilt. Beim erneuten Start des Mandantenservers werden
diese Teilbuchungen wieder zurückgesetzt. Sollte es dabei zu Problemen kommen,
so kommt es zu dieser Meldung. Es muss dann eine Reorganisation gestartet
werden.
Nachdem die Ursache gefunden und das Problem behoben wurde, müssen diese Belege wieder freigegeben werden, bevor sie erneut gebucht werden können. Dazu dient die Funktion „Fehlbuchungen zurücksetzen“.
