Wird ein Silosystem als Umschlag realisiert, also Ware angeliefert und auf der anderen Seite wieder ausgeliefert (LKW’s bringen Ware die durch das Silosystem in ein Seeschiff verbracht werden), dann kann eine Partie im Kontrakt die Klammer zum Seeschiff darstellen. In jedem Anlieferkontrakt wird schon in der Anlegephase (oder später bei der Zuordnung der Kontrakte zum Schiff) die Partie eingetragen. Durch diesen Eintrag wird dann vollautomatisch im Waagensystem die Anlieferung auch in diese Partie gezogen. Eine Auswertung (siehe auch Waage) liefert dann z.B. tagesbezogen oder als Gesamtübersicht die in das Ziel verbrachte Ware (also im Beispiel das Seeschiff).
Um bei der Partiezuordnung nicht noch zusätzlich die Partielieferanten- kundenliste nutzen zu müssen, gibt es für den einfachen Fall der Seeschiffabrechnung die Möglichkeit der Kundenzuordnung in der Kontraktpartie, was bedeutet, dass der Kontrakt gegen den Kunden abgerechnet werden kann, die Auslagerung aber dem Seeschiff zugeordnet werden kann.