Die folgenden Arbeitsschritte halten die LVS-Bestände mit denen der Warenwirtschaft stets analog:
1. Wareneingang – die Materialaufnahme ergibt summiert einen Eingangs-Lieferschein
2. Warenausgang – die Aufladung ergibt summiert einen Lieferschein
3. Lagerumbuchung die Aufladung ergibt summiert einen Eingangs- und Ausgangs-Lieferschein
4. Produktion – Die Ende-Meldung ergibt eine Korrektur der Produktion mit den gegebenen Mengen
Gründe für Abweichungen
Somit sollten die Bestände in LVS und Warenwirtschaft stets analog sein. Es gibt jedoch Gründe für Abweichungen:
•Fehler bei der Erstaufnahme
•Bruch/Verderb
•Schwund
Begriffe Inventur
Für eine Bestandskorrektur gibt es zwei Anlässe:
1. Geplante Inventur mit Korrektur des gebuchten Bestandes mit dem physisch gezählten Bestand
2. Ungeplante Inventur - Bestandskorrektur beim Feststellen von Schwund, Bruch oder dergleichen.
Die geplante Inventur ist für alle Waren an einem Stichtag machbar, an dem keinerlei sonstige Bewegung auf den Warenbeständen stattfindet.
Alternativ kann man eine „permanente Inventur“ machen. Dabei werden einzelne Artikel(Artikelgruppen) zu einem Zeitpunkt gezählt, zu dem geringe Bestände und kaum Bewegung auf dem Artikel ist. Diese Art der Inventur ist gesetzlich auf bestimmte Artikelarten beschränkt und muss jeweils in einem engen zeitlichen Zusammenhang gezählt werden. Dieser Zeitraum wird in SPA 1045 – Permanente Inventur festgelegt.