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Für die Bestimmung der Anfangspreise von Lieferwarenpositionen und Sekundärwarenpositionen in Rohwareabrechnungsschemata können Datenbankprozeduren eingesetzt werden.
Dabei ist zu beachten, dass ein derart ermittelter Preis für eine Preismengeneinheit der Position normiert zurückgegeben werden muss.
Hinweis: Es ist bei der Verwendung von Datenbankprozeduren unbedingt auf die Performance bei der Prozedurausführung zu achten, da die Preisfindung während der Erfassung oder Korrektur eines Rohware bei allen Eingaben durchgeführt wird, die preisrelevant sein könnten.
Es kann jeweils ein Prozedurname zur Ermittlung von
•Produkt-/Finalpreis
•Abschlagpreis
•Weltmarktpreis
•Mindestpreis
jeweils getrennt nach Einkauf und Verkauf angegeben werden.
Bei der jeweiligen Einstellung Prozedurpreis 0,00 überschreibt Preis = ‚NEIN‘ erfolgt entsprechenden Fall eine Preisfindung ohne Prozedur ( Kontraktpreis, Partiepreis, Listen-/Fixpreis ).
Die
verwendeten Datenbankprozeduren müssen ein RESULT mit einem Attribut
zurückliefern, dass praktischerweise vom Typ ‚numeric‘, oder ‚decimal sein
sollte. Der Name des Ergebnisfeldes ist beliebig wählbar. Bei der Erfassung,
Korrektur und/oder Abrechnung eines entsprechenden Beleges wird der Ergebniswert
ermittelt und der gewünschte Anfangspreis in Abhängigkeit der
Preis-Nachtragseinstellung, der 0-Prozedurpreiseinstellung der
Positionseinrichtung und des Fix-Kennzeichens des Preises im Beleg
überschrieben.
Die Parameter der DB-Prozedur werden mittels festgelegter
Parameternamen bestimmt. Diese sind mit DEFAULT-Werten in der Parameterliste zu
versehen. Aus der Liste der möglichen
Parameter müssen nur die tatsächlich benötigten deklariert werden.