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Funktion Test Stammdaten
Direktsprung [FIREO]
Im Test Stammdaten werden Ihre Stammdaten - hierzu gehören der Kundenstamm, der Sachkontenstamm sowie die Forderungsgruppen u.v.m. - auf korrekte Einrichtung getestet. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sollten Ihre Daten so eingerichtet werden, dass bei diesem Test keine Fehler auftauchen.
Steuerklasse 0
Es muss im System
einen Steuersatz mit der Steuerklasse 0 geben. Dieser wird als Fehlersteuersatz
herangezogen. Wird hier ein Fehler angezeigt, so gehen Sie in den
Stammdatenpfleger "Steuersätze einrichten" (Direktsprung [STS]) und
tragen dort den fehlenden Satz ein.
Fehlende Konten im Steuersatz
Es kann
vorkommen (z.B. durch Datenimport), dass im Steuersatz Sachkonten fehlen, oder
Sachkonten eingetragen sind, die nicht existieren. Dies darf auf keinen Fall
vorkommen, da Daten, die diese Steuersätze verwenden können, nicht verbucht
werden. Löschen Sie entweder den Steuersatz, oder tragen Sie die Konten im
Stammdatenpfleger für Sachkonten (Direktsprung
[SKS]) nach.
Steuerkonto bei innergemeinschaftlichem Erwerb
Wenn Steuersätze mit der Steuerformel „Innergemeinschaftlicher Erwerb“ eingerichtet sind, muss der Steuersatz bei „Satz innergem.Erw.“ eingetragen werden und nicht bei Steuersatz. Im Normalfall wird diese Fehleingabe jedoch bereits vom Programm abgefangen.
Steuersätze ohne Auswertungspositionen
Wenn man die Umsatzsteuervoranmeldung in A.eins bzw. die Übertragung via ELSTER verwenden will, so müssen den Steuersätzen gültige Kennzahlen zugewiesen ein. Es werden hier alle Steuersätze aufgelistet, bei denen ein Prozentsatz ungleich 0 eingetragen ist, jedoch keine Kennzeichen für die Umsatzsteuervoranmeldung.
Doppelte Kontonummern
Kontonummern
müssen eindeutig sein. Dies wird für den Normalfall der manuellen Erfassung von
Sach- bzw. Personenkonten auch abgefangen und kann über die im Mandanten
hinterlegten Mandantenzählkreise gesteuert werden. Wenn hier ein Fehler
auftritt, wurde ein Konto sowohl als Sach- und Personenkonten angelegt. Sie
müssen dann das falsch angelegte/eingespielte Konto wieder löschen.
Fehlender Kontostamm bei
Sachkonten
Alle Kontonummern werden im System in einer Relation
Kontostamm gehalten, um die Eindeutigkeit gewährleisten zu können. Fehlt hier
ein Eintrag, kann es vorkommen, dass ein Konto nicht gefunden wird. Dieser
Fehler muss bei AMIC oder Ihrem zuständigen Supporter gemeldet werden,
damit die Fehlerursache geklärt und der Fehler behoben werden kann.
Bei diesem Test erfolgt ein automatischer Nachtrag des Kontostammeintrages und der Anwender wird durch eine entsprechende Nachricht informiert.
Fehlender Kontostamm bei Kunden /
Lieferanten
Alle Kontonummern werden im System in einer Relation
Kontostamm gehalten, um die Eindeutigkeit gewährleisten zu können. Fehlt hier
ein Eintrag, kann es vorkommen, dass ein Konto nicht gefunden wird. Dieser
Fehler muss bei AMIC oder Ihrem zuständigen Supporter gemeldet werden,
damit die Fehlerursache geklärt und der Fehler behoben werden kann.
Bei diesem Test erfolgt ein automatischer Nachtrag des Kontostammeintrages und der Anwender wird durch eine entsprechende Nachricht informiert.
Personenkonto mit Steuergruppe 0
Die
Steuergruppe 0 ist für Sachkontenbuchungen der Fibu exklusiv vorgesehen. Kunden,
Lieferanten, Kontokorrent und Interessenten mit Steuergruppe 0 werden hier
aufgelistet.
Hinweis: Im Kundenstammpfleger wird die Prüfung der Steuergruppe dann durchgeführt, wenn der Einrichterparameter „Steuergruppe darf nicht 0 sein“ auf „Warnung“ oder „Fehler“ steht.
Fehlender Kundenstamm
Dies ist genau
der umgekehrte Fall zu Punkt 4.Hier ist im Kontostamm eingetragen, dass ein
Kunden/Lieferant existieren müsste, aber kein Datensatz vorhanden ist. Wenden
Sie sich bitte auch hier an AMIC oder Ihren zuständigen Betreuer.
Fehlender Kontostamm bei
Sachkonten
Für Sachkonten gilt dieselbe interne Logik wie für
Personenkonten. Dieser Fehler muss an AMIC gemeldet werden, damit die
Fehlerursache geklärt und der Fehler behoben werden kann.
Fehlender Kontostamm bei
Oberkonten
Auch Oberkonten unterliegen der gleichen Mechanik wie in
Punkt 4 beschrieben. Dieser Fehler muss an AMIC gemeldet werden, damit die
Fehlerursache geklärt und der Fehler behoben werden kann.
Gelöschte Oberkonten
Hier wurde ein
Oberkonto gelöscht, das im Sachkontenstamm bereits verwendet wurde. Löschen Sie
entweder den Eintrag im Sachkontenstamm, oder tragen Sie ein neues Oberkonto mit
dieser Nummer ein.
Oberkonten mit fehlenden
Verteilkonten
Bei einem Oberkonto steht Verteilung auf Ja, und es
sind keine Verteilungen erfasst worden. Dies führt beim Buchen zu der
Fehlermeldung "Oberkonto 0 nicht gefunden". Alle Oberkonten mit diesem Problem
werden hier aufgelistet und man kann dann im Stammdatenpfleger für Oberkonten
(Direktsprung OKS) die Daten vervollständigen.
Kontonummer doppelt als Sach- bzw.
Oberkonto
Kontonummern müssen eindeutig sein. Dies wird für den
Normalfall der manuellen Erfassung von Sach- bzw. Oberkonten auch abgefangen und
kann über die im Mandanten hinterlegten Mandantenzählkreise gesteuert werden.
Wenn hier ein Fehler auftritt, wurde ein Konto sowohl als Sach- und
Personenkonto angelegt. Sie müssen dann das falsch angelegte/eingespielte Konto
wieder löschen.
Druckposition SuSa
Die Summen und
Saldenliste kann mit Hilfe von Druckpositionen in logische Gruppen unterteilt
werden. Wenn Sie beim Druck unter Sortierung "Mit Druckpositionen" wählen, kann
nur eine vollständige Auswertung erfolgen, wenn zu allen Sachkonten auch
Druckpositionen für die Summen und Saldenliste hinterlegt sind. Hier werden Sie
auf Lücken hingewiesen, die Sie nachtragen sollten ( Sachkontenstamm Direktsprung [SKS] ).
Druckposition Bilanz/GuV
Die
Sachkonten werden für die Bilanz/GuV in A.eins über Druckpositionen den
einzelnen Gruppen zugeordnet. Da es Konten gibt, die je nachdem, ob sie im Soll
oder im Haben stehen, mal auf der Aktiv- und mal auf der Passivseite der Bilanz
erscheinen können, gibt es zwei Druckpositionen. Diese müssen auch beide
eingetragen sein, wenn diese Konten auf der Bilanz erscheinen sollen. Auf Lücken
werden Sie hier hingewiesen. Bitte tragen Sie die fehlenden Druckpositionen
nach.
Oberdruckpositionen
Die Untergruppen
in der Bilanz / GuV / SuSa werden durch Oberdruckpositionen kenntlich gemacht.
Auch fehlende Oberdruckpositionen führen dazu, dass diese Auswertungen nicht
korrekt sind.
Währung ohne
Kursgewinn-/Kursverlustkonto
Wenn Sie in A.eins mit Fremdwährung
arbeiten, können infolge von Kursschwankungen Kursdifferenzbuchungen nötig
werden. Diese übernimmt A.eins für Sie. Dazu müssen im Währungsstamm die
Kursgewinn bzw. die Kursverlustkonten eingerichtet sein. Für die hier
angezeigten Währungen müssen Sie im Stammdatenpfleger Währung (Direktsprung
[WAE]) die Konten nachtragen.
Forderungsgruppen
Hier wird geprüft,
ob in den angelegten Forderungsgruppen auch die Konten vorhanden sind. Für die
hier angezeigten Forderungsgruppen tragen Sie bitte die korrekten Konten im
Stammdatenpfleger Forderungsgruppen (Direktsprung [FORG]) ein oder legen
Sie die fehlenden Sachkonten (Direktsprung [SKS]) an.
Kunden mit fehlerhafter
Forderungsgruppe
Die Forderungsgruppe im Kundenstamm sorgt dafür, auf
welche Konten die Forderungen bzw. die Verbindlichkeiten gebucht werden. Ist im
Kunden-/Lieferantenstamm keine Forderungsgruppe hinterlegt, können Belege mit
diesen Kunden / Lieferanten zwar erfasst werden, jedoch werden sie nicht
verbucht. Bitte tragen Sie für diese Personenkonten die Forderungsgruppen
nach.
Kontozuordnung Erlöskennziffer
Hier
wird geprüft, ob in der Erlöskennziffer Kontozuordnung (Direktsprung
[EKZZ]) auch die Steuersätze (Direktsprung STS) bzw. die Erlösklassen
(Direktsprung [ERLK]) existieren. Diese Daten werden für den Fibuübertrag
aus dem Warenwirtschaftsteil benötigt.
Kunden mit fehlerhafter
Erlösklasse
Diesen Personenkonten ist eine fehlerhafte bzw. nicht in
der Kontozuordnung existierende Erlösklasse zugeordnet. Um einen ordnungsgemäßen
Fibuübertrag zu ermöglichen, sollte diese überprüft werden.
Kostenstellen bei Bilanzkonten
Dies
ist nur ein Hinweis, dass bei Bilanzkonten Kostenstellen hinterlegt sind. Sie
sollten im Sachkonten überprüfen, ob dies so von Ihnen gewollt ist. Ansonsten
können Sie diese Meldung ignorieren.
Verteilkostenstellen ohne
Verteilschlüssel
Es ist eine Verteilkostenstelle angelegt worden, für
die der Verteilschlüssel fehlt. Unter dem Stammdatenpfleger für
Verteilkostenstellen (Direktsprung [VKST]) können Sie dies
nachtragen.
Kostenstelle mit fehlerhafter
Verteilkostenstelle
Hier ist im Kostenstellenstamm (Direktsprung
[KST]) eine nicht existierende Verteilkostenstelle eingetragen.
Falsche Kundentypen
In A.eins werden
Prüfungen anhand des Kundentyps durchgeführt bzw. Listen über Kundentypen
abgegrenzt. Sollten Personenkonten existieren, deren Kundentyp nicht dem Schema
entspricht, kann es somit zu falschen Werten kommen. Diese Konten müssen
daraufhin überprüft werden. Wenden Sie sich zur Unterstützung an AMIC bzw. an
Ihren zuständigen Supporter.
Kunden ohne Anschriftstamm
Jedem
Personenkonto muss auch eine Anschrift zugeordnet sein. Wenn Sie die
Kunden/Lieferanten über die manuelle Erfassung eingegeben haben, ist zumindest
eine leere Anschrift vorhanden. Ist jetzt durch fehlerhafte Einspielung von
Daten oder durch Systemausfälle keine Anschrift vorhanden, kann es bei diversen
Auswertungen dazu führen, dass dieser Kunde/Lieferant nicht erscheint. Bitte
wenden Sie sich zur Unterstützung bei der Behebung dieses Problems an AMIC bzw.
an Ihren zuständigen Supporter.
Bankenstamm ohne
Bankregion/Bankgruppe
Im Automatischen Zahlungsverkehr werden die
Banken eines Kunden/Lieferanten nach Bankregion bzw. Bankgruppe für den DTA
bestimmt, falls mehr als eine gültige Bank hinterlegt und keine als Standard
gekennzeichnet ist. Durch einen fehlerhaften Stammdatenimport kann es sein, dass
hier die Daten fehlen. Sie finden unter SQL eine Datei BNKREGIO.SQL, die Sie
ausführen können, um diese Werte nachzutragen.
Bankenstamm ohne Swiftcode/BIC
Steht der Steuerparameter DTA-Ausgabeformat auf „SEPA“, dann werden noch vier weitere Tests durchgeführt
•Test der im Kundenstamm verwendeten Banken, ob der BIC eingetragen
ist.
•Test der Kundenbanken, ob die IBAN eingetragen ist. Für Kundenbanken,
deren Bank sich in Deutschland oder Österreich befindet wird getestet, ob die
Eingetragenen IBAN gültig ist. Dazu wird ein Prüfziffernverfahren angewandt, das
auch bei der Stammdatenerfassung der IBAN eingesetzt wird.
•Test der Hausbanken, ob die IBAN eingetragen worden ist. Die IBAN wird -
wie auch bei den Kundenbanken –bei eingetragenen IBANs auf Korrektheit nach dem
Prüfziffernverfahren geprüft.
•Test, ob die Gläubiger-ID, die für das SEPA-Lastschriftverfahren benötigt wird, im Mandantenstamm eingetragen ist.
SEPA-Lastschrift Mandatszuordnung
Die Mandate werden über die Kundid und den Bankkontozaehler an die Kundenbanken gehängt, gleichzeitig wird in den Kundenbanken die zugehörige Ident des Mandats hinterlegt. Wenn diese Zuweisung nicht paarig ist, erscheint eine Liste der Kundenbanken mit defekten Zuweisungen.
Mandantenstamm
Für den
Umsatzsteuervoranmeldung Vordruck müssen im Mandantenstamm die Felder
Bundesland, Anschrift Finanzamt, Steuernummer sowie Voranmeldezeitraum
eingetragen sein.
Auswertungspositionen
Für den
Umsatzsteuervoranmeldung Vordruck ist es notwendig, dass in den
Auswertungspositionen die Kennzahlen eingetragen sind. Hier wird geprüft, ob
alle Werte vorhanden sind, egal ob für ihren Betreib notwendig oder nicht.
Gültigkeit ohne Nummern oder
Zählkreis
In der Gültigkeitszuordnung für Nummernkreise sind entweder
Zählkreise eingetragen, die nicht existieren, oder Nummernkreise, die nicht
existieren.
Nummernkreiszuordnung FIBU
In der
Fibu Nummernkreiszuordnung (Direktsprung NKF) sind nicht existierende
Nummernkreise eingetragen.
Allgemeine Nummernkreiszuordnung
Für Sachkonten, Oberkonten, Personenkonten sowie Kostenstellen bzw. Kostenträger kann man im Mandantenstamm Nummernkreise hinterlegen, die den gültigen Nummernbereich eingrenzen. Sind hier keine Gültigen Nummernkreise hinterlegt, so kann vom Programm kein Bereichstest durchgeführt werden. Je nach Einrichrichterparameter im Sachkontenstamm bzw. im Oberkontostamm werden Eingaben ohne gültige Einrichtung nicht mehr erlaubt.
Nummernkreisüberschneidungen
Es dürfen sich die Bereiche von Sach-, Personen- und Oberkonten nicht überschneiden. Ist dies – bei eingerichteten „Allgemeinen Nummernkreiszuordnungen“ – der Fall, nützt der Bereichstest nichts. Der allgemeine Programmablauf ist davon zwar nicht betroffen und es kann auch nie ein Oberkonto bzw. Sachkonten dieselbe Nummer haben wie ein Personenkonto, jedoch kann es bei der Einrichtung zu Ärgernissen kommen, wenn eine Kontonummer bereits vergeben ist. Aus diesem Grund werden Bereichsüberschneidungen als Fehler ausgegeben.