Sachkonten

 

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Direktsprung [SKS]

 

Die Sachkonten sind die eigentlich zu bebuchenden Konten. Nach Anwahl der Auswahlliste werden die erfassten Konten angezeigt. Es bestehen folgende Bearbeitungsmöglichkeiten:

      Neu erfassen

      Ändern / Ansehen

      Löschen

      Plandaten erfassen

      Drucken

      Sachkonten Importieren

 

Bei Anwahl der Funktionen „Neu“, „Ändern“ oder „Ansehen“ öffnet sich die Erfassungsmaske. Unterhalb des Kopfbereichs, in dem die Kontonummer, der Kontotyp und die Bezeichnung abgefragt werden, befinden sich drei Register, auf denen dann detailliertere Informationen erfasst werden können.

 

Beschreibung

Kontonummer

 

Die Kontonummer des Sachkontos mit maximal 8 Stellen. Sie ist ein eindeutiger Suchschlüssel. Hat man einmal die Kontonummer vergeben, kann diese nicht mehr geändert werden. Man kann jedoch über die Funktion „Speichern unter“ alle Einstellungen unter einer anderen Kontonummer speichern und dann ggf. die alte Kontonummer löschen.

In der Finanzbuchhaltung ist es Sinnvoll, die Nummern für Sach-, Personen- und Oberkonten in getrennten Bereichen zu haben. Diese Bereiche können in A.eins selber festgelegt werden. Dies geschieht über Nummernkreise und deren Ober- und Untergrenzen. Die Nummernkreise für die Kontogruppen werden in der „Allgemeinen Nummernkreiszuordnung“ (Direktsprung [MNDNK]) festgelegt.

Ist kein Nummernkreis in der Allgemeinen Nummernkreiszuordnung“ festgelegt, können keine Sachkonten erfasst werden. Dieses Verhalten lässt sich per Einrichterparameter „Nummernkreiszuordnung ignorieren“ ändern, indem man den Wert auf Ja ändert. Es findet dann kein Bereichstest statt.

 

Kontotyp

 

Hier wird angegeben, ob es sich um ein Bilanz-, GuV – oder Statistikkonto handelt. Dieses Kennzeichen wird später in den Auswertungen behandelt (Bilanzerstellung u.a.) und wird bei der Belegerfassung auf sachliche Richtigkeit geprüft. Das Feld neben dem Kontotyp enthält die genauere Einteilung Erlöskonto/Aufwandskonto für GuV-Konten bzw. Aktiva/Passiva für Bilanzkonten. Dieses Kennzeichen wird zurzeit nur von externen Auswertungswerkzeugen, wie z.B. dem financeManager der Firma PCC Consulting GmbH, verwendet.

 

Matchcode

 

Alphanumerischer Suchbegriff.

 

Bezeichnung

 

Freier Text für das Konto. Dieser Text erscheint in den Listen und F3-Auswahlboxen.

Ist der Steuerungsparameter 34 "Mehrsprachigkeit aktiv“ in A.eins gesetzt, so hat man auf diesem Feld die Möglichkeit mit F3 sprachabhängige Bezeichnungen zu pflegen.

 

 

Register „Auswertungskennzeichen/Druckpositionen“

 

Bedeutung

Oberkonto

 

Diesem Oberkonto wird beim Buchen dieses Kontos der Betrag zusätzlich zugewiesen.

 

Oberkontentrennung nach Soll und Haben

 

Im Normalfall wird für ein Sachkonto nur ein Oberkonto verwendet. Will man jedoch eine Bilanz auf Basis der Oberkonten erstellen, wird es schwierig, dies vernünftig abzubilden. Als Beispiel hierfür lassen sich die Bankkonten anführen, die je nach Saldo auf der Aktiv- bzw. auf der Passivseite der Bilanz erscheinen. Hat man nun mehrere Bankkonten, bei denen ein und dasselbe Oberkonto eingerichtet ist, ist eine Trennung innerhalb der Oberkonten so einfach nicht möglich.

Um nun ein weiteres Oberkonto definieren zu können, kann man den SPA "Oberkontentrennung S/H (externe Ausw.)" in der Parametergruppe Optionen Finanzwesen auf Ja stellen. Dann hat man im Sachkontenstamm die Möglichkeit, zwei Oberkonten zu pflegen. Beim Buchen wird jedoch nach wie vor nur ein Oberkonto bebucht (Oberkonto Soll). Für die Verwendung des zweiten Oberkontos steht im Menü Bilanz/GuV eine Auswahlliste "Externe Oberkontenauswertung" zur Verfügung. Die Zuordnung der Beträge auf die Oberkonten erfolgt hier über eine vorherige Berechnung. Es wird je nach Sollhabenstellung des Periodensaldos des bebuchten Sachkontos dieser Saldo entweder dem Oberkonto Soll oder dem Oberkonto Haben zugeordnet. In der Relation Kontosummen werden die Felder KontoSumextsoll und Kontosumexthaben gefüllt.

 

Bilanz/GuV laut

Da die Handelsbilanz von der Steuerbilanz  abweichen kann, muss es eine Möglichkeit geben bestimmte Konten einer Bilanzart zuzuordnen. Je nachdem, wie dieses Kennzeichen gesetzt wird, wird das Konto ausgewertet. Es hat folgende Ausprägungen:

    Steuerbilanz

    Handelsbilanz

    Alle Bilanzarten ( Standardeinstellung )

Es wird in der e-Bilanz, alle Bilanz- und G&V-Reporten ausgewertet. Dort findet man in der Bereichsauswahl eine Zeile mit der Beschriftung „Bilanz laut“ bzw. „GuV laut“. Man muss hier dann angeben, ob die Auswertung nach Handels- oder nach Steuerrecht – also ob zusätzlich zu den Konten mit dem Kennzeichen „Alle Bilanzarten“ auch diejenigen erscheinen sollen, die mit „Steuerbilanz“ oder mit „Handelsbilanz gekennzeichnet sind.

 

Druckposition Summen und Saldenliste

Hier erfolgt die Eingabe der Druckposition für die Summen- und Saldenliste. Konten mit gleicher Druckposition werden in den Auswertungen in einem Block zusammengefasst und innerhalb des Blocks in der Reihenfolge der Kontonummer ausgegeben.

 

Druckposition Bilanz/GuV Soll/Haben

 

Je nachdem, ob es sich um einen Soll- oder Haben Saldo handelt, kann die Druckposition sich unterscheiden.
So z.B., ob es sich um Forderungen an Kreditinstitute oder um Verbindlichkeiten handelt.

Druckposition IFRS-Bilanz/GuV Soll/Haben

 

Gemäß einer EU-Verordnung von 2002 sind börsennotierte Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat dazu verpflichtet, neben der Bilanz nach HGB auch die internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/ IFRS) einzuhalten. Da man in der Lage sein muss, eine Steuerbilanz auf Basis des HGB-Abschlusses und eine IFRS – Bilanz vorzulegen, existiert hier eine Möglichkeit parallel zur Bilanz nach HGB auch Druckpositionen für eine IFRS-Bilanz zu hinterlegen.

 

Druckpositionen US-GAAP-Bilanz/GuV Soll/Haben

 

Die United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) ist die allgemeine Bezeichnung für die US-amerikanischen Vorschriften der Rechnungslegung, die die Buchführung sowie den Jahresabschluss der Unternehmen regeln. Innerhalb der USA spricht man nur von GAAP, entsprechend etwa dem deutschen Sprachgebrauch den GOB’s. Um zusätzlich zu der Steuerbilanz auf HGB – Basis eine Bilanz auf US-GAAP-Basis erstellen zu können, existieren im Sachkontenstamm diese Druckpositionen.

 

Druckposition Kostenträgern / BAB

 

Hier erfolgt die Eingabe der Druckposition für Crystal-Listen BAB Einzel-Kst. und BAB Verdichtet. Konten mit gleicher Druckposition werden in den Auswertungen in einem Block zusammengefasst und innerhalb des Blocks in der Reihenfolge der Konten ausgegeben.

 

Chefauswertung

 

Diese Felder sind für Konten vom Typ GuV betretbar. Jedes GuV Konto kann einer Druckposition zugeordnet werden. Auf diese Weise aggregiert man den Kontenstamm für die Chefliste.

Im ersten Feld kann eine Gruppe für den Druck der Chefliste aus dem folgenden Format ChefAuswGrup (Gruppe (fibu-orient.) der Chefliste) ausgewählt werden:
1 - Erlöse (nicht auswertungsrelevant)
2 - Wareneinkauf (nicht auswertungsrelevant)
3 – Kosten
4 - neutrales Ergebnis

Im zweiten Feld kann dann die entsprechende Nummer der Druckposition innerhalb der jeweiligen Gruppe ausgewählt werden. Das Feld dahinter zeigt die Bezeichnung der ausgewählten Druckposition an.

Auswertungspositionen A bis C

 

In den drei Feldern "Auswertungsposition" können frei vorgebbare Selektionsmerkmale eingetragen werden.
Auf sie kann für Auswertungszwecke zugegriffen werden. Über F3 kann die Liste der vom Anwender voreingestellten Auswertungspositionen abgerufen werden

ROI-Kennzahlen

 

Die ROI-Kennzahlen (Return of Investment) dienen dazu, Sachkonten einem ROI-Baum zuzuordnen. Siehe dazu Chefcockpit.

 

Liquiditätsgruppen

 

Die Liquiditätsgruppen dienen zur Strukturierung der Sachkonten nach Liquiditätsgesichtspunkten. Der Pfleger für  diese Gruppen ist unter dem Direktsprung [LIQ] zu erreichen.

 

 

Register „Vorbelegung Belegerfassung“

 

Bedeutung

Kostenstelle

 

Die Kostenstelle, die dem Konto standardmäßig zugeordnet ist. Sie kann bei der Belegerfassung überschrieben werden.

 

Sperre Kostenstelle

 

Hier wird festgelegt, ob und inwiefern die vorgeschlagene Kostenstelle änderbar ist:

(0) "Gesperrt"           

Die Kostenstelle kann in der Belegerfassung für eine Kostenstelleneingabe gesperrt werden. Es ist also keine Zuordnung möglich.

(1) "Kann"

Eine Eingabe ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich

(2) "Muss"

Eine Eingabe „muss“ erfolgen, die vorgeschlagene Kostenstelle kann aber geändert werden.

(3) "Fest"

Nur die eingetragene Kostenstelle wird verwendet.

Diese Sperre wird bei der Erfassung in der Finanzbuchhaltung und beim Fibu-Import, wenn die Option „Sachkontensperren berücksichtigen“ gesetzt wurde.

Beim Fibuübertrag wird bei gesetztem SPA 1132 „Sachkontensperren für Kosten beim Fibuübertrag testen“ nur ein Hinweis im „Protokoll Fibuübertrag“ ausgegeben.

Beim Erstellen von Skontobelegen wird diese Einstellung auch herangezogen. Ist also beim Skontokonto eine Kostenstelle als Vorbelegung eingetragen, wird dieses Kennzeichen wie folgt ausgewertet.

(0) "Gesperrt"

Es wird im Skontobeleg keine Kostenstelle eingetragen, egal was im Ursprungsbeleg hinterlegt war.

(1) "Kann"

Es wird immer die Kostenstelle des Ursprungbelegs verwendet.

(2) "Muss"

Es wird die Kostenstelle des Ursprungbelegs verwendet, ist diese 0, so wird die im Sachkontenstamm hinterlegte Kostenstelle verwendet.

(3) "Fest"

Die eingetragene Kostenstelle wird verwendet, egal was im Ursprungsbeleg hinterlegt war.

Hinweis: Bei der Einrichtung der Kostenstellen ist die Fehlerkostenstelle im Mandantenstamm zu berücksichtigen. Immer wenn im Beleg ein GuV-Konto ohne Kostenstelle verwendet wird, dann wird – solange die Sperre des angesprochenen GuV-Kontos nicht auf „Gesperrt“ bzw. „Fest“ steht – die Fehlerkostenstelle eingetragen.

 

Kostenträger

 

Der Kostenträger, der dem Konto standardmäßig zugeordnet werden soll. Er kann bei der Belegerfassung überschrieben werden. Ob dies möglich ist, hängt von der Einstellung unter „Sperre Kostenträger“ ab.

 

Sperre Kostenträger

 

Hier wird festgelegt, ob und inwiefern der vorgeschlagene Kostenträger änderbar ist:

(0) "Gesperrt"           

Der Kostenträger kann in der Belegerfassung für eine Kostenträgereingabe gesperrt werden. Es ist also keine Zuordnung möglich.

(1) "Kann"

Eine Eingabe ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

(2) "Muss"

Eine Eingabe „muss“ erfolgen, der vorgeschlagene Kostenträger kann aber geändert werden.

(3) "Fest"

Nur der eingetragene Kostenträger wird verwendet.

Diese Sperre wird bei der Erfassung in der Finanzbuchhaltung und beim Fibu-Import, wenn die Option „Sachkontensperren berücksichtigen“ gesetzt wurde.

Beim Fibuübertrag wird bei gesetztem SPA 1132 „Sachkontensperren für Kosten beim Fibuübertrag testen“ nur ein Hinweis im „Protokoll Fibuübertrag“ ausgegeben.

Beim Erstellen von Skontobelegen wird diese Einstellung auch herangezogen. Ist also beim Skontokonto ein Kostenträger als Vorbelegung eingetragen, wird dieses Kennzeichen wie folgt ausgewertet.

(0) "Gesperrt"

Es wird im Skontobeleg keine Kostenträger eingetragen, egal was im Ursprungsbeleg hinterlegt war.

(1) "Kann"

Es wird immer der Kostenträger des Ursprungbelegs verwendet.

(2) "Muss"

Es wird der Kostenträger des Ursprungbelegs verwendet, ist dieser 0, so wird der im Sachkontenstamm hinterlegte Kostenträger verwendet.

(3) "Fest"

Der eingetragene Kostenträger wird verwendet, egal was im Ursprungsbeleg hinterlegt war.

 

Hinweis: Bei der Einrichtung der Kostenträger ist der Fehlerkostenträger im Mandantenstamm zu berücksichtigen. Immer wenn im Beleg ein GuV-Konto ohne Kostenträger verwendet wird, dann wird – solange die Sperre des angesprochenen GuV-Kontos nicht auf „Gesperrt“ bzw. „Fest“ steht – der Fehlerkostenträger eingetragen.

 

Kostenobjekt

Das dem Konto standardmäßig zugeordnete Kostenobjekt. Das Kostenobjekt kann bei der Belegerfassung überschrieben werden. Die Einstellung unter „Sperre Kostenobjekt“ bestimmt, ob und inwiefern eine Überschreibung erfolgt.

 

Sperre Kostenobjekt

Hier wird festgelegt, ob und inwiefern das vorgeschlagene Kostenobjekt in der Belegerfassung änderbar ist:

(0) "Gesperrt"           

Das Kostenobjekt kann in der Belegerfassung für eine Kostenobjekteingabe gesperrt werden. Es ist also keine Zuordnung möglich.

(1) "Kann"

Eine Eingabe ist möglich, aber sie ist nicht zwingend erforderlich.

(2) "Muss"

Eine Eingabe muss erfolgen, jedoch kann das vorgeschlagene Kostenobjekt geändert werden.

(3) "Fest"

Es wird nur das hier im Sachkontenstamm eingetragene Kostenobjekt verwendet.

 

Diese Sperre wird bei der Erfassung in der Finanzbuchhaltung und beim Fibu-Import, wenn die Option „Sachkontensperren berücksichtigen“ gesetzt wurde.

Beim Fibuübertrag wird bei gesetztem SPA 1132 „Sachkontensperren für Kosten beim Fibuübertrag testen“ nur ein Hinweis im „Protokoll Fibuübertrag“ ausgegeben.

Beim Erstellen von Skontobelegen wird diese Einstellung ebenfalls herangezogen. Ist beim Skontokonto ein Kostenobjekt als Vorbelegung eingetragen, so wird dieses Kennzeichen folgendermaßen ausgewertet:

(0) "Gesperrt"

Es wird im Skontobeleg kein Kostenobjekt eingetragen, egal was im Ursprungsbeleg hinterlegt war.

(1) "Kann"

Es wird immer das Kostenobjekt des Ursprungbelegs verwendet.

(2) "Muss"

Es wird das Kostenobjekt des Ursprungbelegs verwendet, ist dieser 0, so wird das im Sachkontenstamm hinterlegte Kostenobjekt verwendet.

(3) "Fest"

Das eingetragene Kostenobjekt wird verwendet, egal was im Ursprungsbeleg hinterlegt war.

 

Hinweis: Bei der Einrichtung der Kostenobjekte ist das Fehlerkostenobjekt im Mandantenstamm zu berücksichtigen. Immer wenn im Beleg ein GuV-Konto ohne Kostenobjekt verwendet wird, dann wird – solange die Sperre des angesprochenen GuV-Kontos nicht auf „Gesperrt“ bzw. „Fest“ steht – das Fehlerkostenobjekt eingetragen.

 

Steuerklasse

 

Für die Erleichterung der Erfassung von Erfolgsbelegen (Einkauf, Verkauf, Kosten) kann hier festgelegt werden, ob es sich um ein

Umsatzsteuer (1,2) - oder Vorsteuer (101,102) - Konto handelt. Diese Vorbelegung kann bei der Erfassung je nach Einstellung "Sperre Steuerschlüssel" überschrieben werden.

 

Steuerschlüssel

 

Wenn das Konto auch immer mit dem gleichen Satz bebucht wird, kann hier der Steuerschlüssel hinterlegt werden. Auch er kann bei der Erfassung überschrieben werden.

 

Sperre Steuerschlüssel

 

(0) "Gesperrt"

Steuerklasse und Steuerschlüssel können in der Belegerfassung für die Eingabe gesperrt werden Es ist also keine Zuordnung möglich.

(1) "Kann"

eine Eingabe ist möglich

(2) "Muss"

eine Eingabe muss erfolgen

(3) "Fest"

nur die eingetragene Steuerklasse und der Steuerschlüssel  werden verwendet. Ein Überschreiben ist nicht möglich.

Buchwährung vorbelegen

 

Steht dieses Kennzeichen auf Nein, wird bei der Belegerfassung für die Belegarten "Zahlungsverkehr Bank/Kasse" und "Scheckeinreicher" die Währung mit der im Feld "Mit Währung" eingetragenen Währung vorbelegt. Steht es auf Ja, ist die Vorbelegung nach wie vor die Buchwährung.

 

Texterfassung erzwingen

 

Wird dieses Konto in der Belegerfassung angesprochen, dann muss in dem entsprechenden Textfeld etwas eingetragen werden. Standardvorbelegung ist Nein, so dass die Texterfassung freigestellt ist.

 

Ansicht (Konteninfo)

Für die Anzeige der Konten kann hier eingestellt werden, ob die Belege einzeln, gerafft nach Belegnummern oder tageweise gerafft ausgewiesen werden sollen. Dies basiert immer auf den unveränderten Einzelbuchungssätzen.

 

Formulardruck

Der Druck der Kontenblätter über einrichtbare Formulare wird hiermit gesteuert. Es können folgende Einstellungen vorgenommen werden:

    Einzelbelege

    Belegnummernraffung

    Tagesraffung

    Detailliert. Dies bedeutet mit Anzeige der Gegenkonten. Bei Kassen und Bankkonten ist
diese Einstellung vorzunehmen.

    Einzelbelege incl. 0 Saldo

    Detailliert incl. 0 Saldo. Dies bedeutet mit Anzeige der Gegenkonten und zwar auch die
Belege, die Null als Saldo haben. Bei Kassen und Bankkonten ist diese Einstellung vorzunehmen.

 

Abweichende Datev- Kontonummer

 

Wenn man mit der DATEV-Schnittstelle arbeitet und man nicht den exakten Kontenrahmen SKR03 oder SKR04 verwendet, kann man hier gegebenenfalls eine abweichende Kontonummer eintragen.

 

DATEV Automatik

 

Bei der DATEV wird bei bestimmten Konten die Steuer automatisch berechnet und darf nicht von A.eins übertragen werden. Diese Konten müssen hier mit Ja gekennzeichnet werden. In den mitgelieferten Kontenrahmen SKR03 und SKR04 sind diese Kennzeichen bereits vollständig eingerichtet.

 

 

Register „Weitere Optionen“

 

Bedeutung

Vortragskonto

 

Es ist in A.eins möglich, mehrere unterschiedliche Konten als Eröffnungs- bzw. Abschlussbilanzkonto beim Jahreswechsel zu verwenden. Diese Konten müssen hier mit Ja gekennzeichnet werden.

 

Ist Unterkonto von

 

Zu den Abschlussarbeiten gehört unter anderem der Abschluss der Unterkonten über die entsprechenden Hauptkonten. Als Beispiel wäre hier der Abschluss der Privatkonten auf das Eigenkapitalkonto zu nennen. Man würde dann bei dem Privatkonto in dem Feld „Ist Unterkonto von“ das Eigenkapitalkonto eintragen. Beim Jahreswechsel wird dann in die letzte Normalperiode automatisch ein entsprechender SO-Beleg erzeugt. Es wird hier empfohlen, eine 13. Normalperiode einzurichten, damit die Werte der Bilanz für die Periode 12 nicht durch den Jahreswechsel geändert werden.

 

Hinweis: Es wird keine Verschachtelung unterstützt. Ein Konto, bei dem also schon ein Hauptkonto eingetragen wurde, kann nicht selber als Hauptkonto verwendet werden.

 

Steuerkonto

 

Steuerkonten führen automatische Berechnungen durch (Steuerberechnung) und unterliegen zusätzlichen Auswertungsanforderungen. Mit Ja werden diese Funktionen aktiviert. Ist ein Konto als Steuerkonto gekennzeichnet, wird automatisch die Erfassungssperre gesetzt.

 

Wechselkonto

 

Um die Automatismen der Wechselbuchhaltung in A.eins richtig verwenden zu können, müssen alle Wechselkonten mit Ja gekennzeichnet sein.

 

Zinskonto

 

Die Salden auf einem Konto können in Zusammenhang mit dem Modul "Zinsbuchhaltung" banküblich verzinst werden. Ist dies gewünscht, muss der Parameter auf Ja geschaltet werden.

Wird ein Sachkonto als Zinskonto ausgewiesen, so sind noch weitere Angaben erforderlich.

 

Zinsgruppe

 

Nummer der Zinsgruppe, die Informationen über Zinssätze, Abrechnungsformular etc. enthält.

 

Sockelbetrag

 

Zinsfreier Sockelbetrag, bis zu dem keine Zinsen berechnet werden.

 

OP-Konto

 

Sachkonten können als "Offene-Posten" - Konten geführt werden. Ein Anwendungsbereich stellt das Verrechnungskonto für Schecks dar. Alle aus- und eingehenden Schecks werden hier sofort erfasst und einzeln als OP gebucht. Mit dem Bankauszug werden sie dann ausgebucht.
Auf dem Verrechnungskonto hat man sowohl einen Überblick über den Gesamtstand der Ein- und Ausgangsschecks als auch darüber, welche Schecks noch im Umlauf sind.

Wird dieses Kennzeichen geändert, so werden alle bereits erfasste Belege abhängig von dem Datum im Feld „OP’s bilden ab“ angepasst.

 

OP’s bilden ab

Dieses Feld wird eingeblendet, wenn das Kennzeichen OP-Konto auf Ja steht. Dieses Datum kann leer gelassen werden, dann werden zu allen bestehenden Belegen die OP-Einträge erstellt. Wird hier ein Datum eingegeben, so werden alle Belege in Buchwährung, die vor diesem Datum liegen zu einem Restposten zusammengeführt. Es ist nicht möglich ein Datum anzugeben, dass in einer abgeschlossenen Periode liegt.

 

Währung führen?

Dieses Feld wird eingeblendet, wenn das Kennzeichen OP-Konto auf Ja steht. Nur wenn hier Ja eingetragen wurde, werden Währungsinformationen für dieses Konto im Beleg hinterlegt.

 

Anlagenkonto

 

Bilanzkonten können als Anlagenkonten geführt werden. Bisher wird dieses Kennzeichen nur bei der Gewährung von Skonto ausgewertet, da Skonto auf Anlagegüter den Anschaffungswert mindern. Wird also eine Rechnung, die ein Anlagegut – also ein Konto, das als Anlagenkonto gekennzeichnet ist -  betrifft, bezahlt, so wird das Skontokonto nicht über den Steuersatz ermittelt. Der Skonto wird direkt auf dieses Anlagenkonto gebucht.

 

Erfassungssperre

 

Bei Konten, die nicht in der Belegerfassung erfasst werden dürfen, muss hier ein Ja  eingetragen werden. Solche Konten wären z.B. Steuerkonten oder Forderungs- und Verbindlichkeitskonten.

Beleg-Bearbeitungskennz.

Hier kann eine Bearbeitungssperre für Belege festgelegt werden. Wird für das Sachkonto eine Beleg-Bearbeitungssperre gesetzt, so wird für alle nachfolgenden Belege die im Sachkonto eingetragene Bearbeitungssperre angewendet. Dies gilt nur dann, wenn das Sachkonto im Beleg als Hauptkonto verwendet wird.

Soll das Sachkonto über keine Beleg-Bearbeitungssperre verfügen, so ist hier der Wert „Änderbar“ einzutragen. Der Standardwert ist „Änderbar“.

 

Auflösungskonto

 

In den Anwendungen Belegmappe und Währungsabgrenzungen können Abgrenzungsbuchungen automatisch aufgelöst werden. Wenn aus Auswertungsgründen bei der Auflösung ein anderes Konto verwendet werden soll als bei der Abgrenzung, so kann dieses hier eingetragen werden.

 

Zugehöriges Statistikkonto

Hier kann einem Sachkonto ein festes Statistikkonto zugewiesen werden. Wird hier ein Konto eingetragen, dann wird - bei gesetztem Steuerparameter 720 „Mengenbuchung bei dem Übertrag in die Finanzbuchhaltung“ - beim Speichern des Datensatzes gleichzeitig für alle Erlöskennziffer-Kontozuordnungen, die dieses Sachkonto als Erlös- oder Aufwandskonto haben, das zugehörige Bestandskonto auf das hier eingetragene Statistikkonto gesetzt. Im Pfleger der Erlöskennziffer- Kontozuordnungen kann gleichzeitig dieses Bestandskonto nicht mehr manuell geändert werden.

 

Artikelnummer

 

Wird die Zinsabrechnung per OpenTRANS übermittelt, so müssen den Konten, auf die die Zinsen gebucht werden fiktive Artikelnummern zugeordnet werden.

 

Register „Taxonomien“

Dieses Register wird nur angezeigt, wenn der Steuerparameter 949 „e-Bilanz aktiv“ in der Gruppe „Optionen Finanzbuchhaltung“ auf JA steht.

 

Bedeutung

Version

Die Taxonomien liegen bisher in zwei Version vor: Version 5.0 für alle Wirtschaftsjahre die nach dem 31.12.2011 beginnen und Version 5.1 für alle Wirtschaftsjahre, die mach dem 31.12.2012 beginnen. Ist zu der höheren Version bereits ein Datensatz erfasst worden, wird diese Version vorgeschlagen. Sie kann jedoch jederzeit geändert werden. Die Version wird nicht im Sachkonto gespeichert, sondern bestimmt zu welcher Version die Konzepte gehören.

Konzept

Hier werden alle Konzepte aufgelistet, die diesem Konto und dieser Version zugeordnet sind. Es können hier weitere Zuordnungen erfolgen.

 

ADDON

Für Sachkonten können eigene Felder und somit eigene Daten erfasst werden. Die Definition geschieht über das A.eins Informationssystem (AIS). Hier kann man für die Tabellen SACHKONTSTAMMADDON oder andere private Tabellen zusätzliche Felder definieren, die dann auf den selbst definierten Registern erscheinen.

 

Löschen von Sachkonten

Sachkonten können nur gelöscht wenn sie nicht verwendet werden. Es wird vom Programm also vorher geprüft, wo sie verwendet werden und ggf. eine Meldung ausgegeben.