Hauptmenü
Finanzbuchhaltung
Stammdaten
Sachkonten
Direktsprung [SKS]
Die Sachkonten sind die eigentlich zu bebuchenden
Konten. Nach Anwahl der Auswahlliste werden die erfassten Konten angezeigt. Es
bestehen folgende Bearbeitungsmöglichkeiten:
•Neu erfassen
•Ändern / Ansehen
•Löschen
•Plandaten erfassen
•Sachkonten Importieren
Bei Anwahl der Funktionen „Neu“, „Ändern“ oder „Ansehen“ öffnet sich die Erfassungsmaske. Unterhalb des Kopfbereichs, in dem die Kontonummer, der Kontotyp und die Bezeichnung abgefragt werden, befinden sich drei Register, auf denen dann detailliertere Informationen erfasst werden können.
|
|
Beschreibung |
|
Kontonummer
|
Die Kontonummer des Sachkontos mit maximal 8 Stellen. Sie ist ein eindeutiger Suchschlüssel. Hat man einmal die Kontonummer vergeben, kann diese nicht mehr geändert werden. Man kann jedoch über die Funktion „Speichern unter“ alle Einstellungen unter einer anderen Kontonummer speichern und dann ggf. die alte Kontonummer löschen. In der Finanzbuchhaltung ist es Sinnvoll, die Nummern für Sach-, Personen- und Oberkonten in getrennten Bereichen zu haben. Diese Bereiche können in A.eins selber festgelegt werden. Dies geschieht über Nummernkreise und deren Ober- und Untergrenzen. Die Nummernkreise für die Kontogruppen werden in der „Allgemeinen Nummernkreiszuordnung“ (Direktsprung [MNDNK]) festgelegt. Ist kein Nummernkreis in der Allgemeinen Nummernkreiszuordnung“ festgelegt, können keine Sachkonten erfasst werden. Dieses Verhalten lässt sich per Einrichterparameter „Nummernkreiszuordnung ignorieren“ ändern, indem man den Wert auf Ja ändert. Es findet dann kein Bereichstest statt.
|
|
Kontotyp
|
Hier wird angegeben, ob es sich um ein Bilanz-, GuV – oder Statistikkonto handelt. Dieses Kennzeichen wird später in den Auswertungen behandelt (Bilanzerstellung u.a.) und wird bei der Belegerfassung auf sachliche Richtigkeit geprüft. Das Feld neben dem Kontotyp enthält die genauere Einteilung Erlöskonto/Aufwandskonto für GuV-Konten bzw. Aktiva/Passiva für Bilanzkonten. Dieses Kennzeichen wird zurzeit nur von externen Auswertungswerkzeugen, wie z.B. dem financeManager der Firma PCC Consulting GmbH, verwendet.
|
|
Matchcode
|
Alphanumerischer Suchbegriff.
|
|
Bezeichnung
|
Freier Text für das Konto. Dieser Text erscheint in den Listen und F3-Auswahlboxen. Ist der Steuerungsparameter 34 "Mehrsprachigkeit aktiv“ in A.eins gesetzt, so hat man auf diesem Feld die Möglichkeit mit F3 sprachabhängige Bezeichnungen zu pflegen.
|
Register „Auswertungskennzeichen/Druckpositionen“
|
|
Bedeutung |
|
Oberkonto
|
Diesem Oberkonto wird beim Buchen dieses Kontos der Betrag zusätzlich zugewiesen.
|
|
Oberkontentrennung nach Soll und Haben
|
Im Normalfall wird für ein Sachkonto nur ein Oberkonto verwendet. Will man jedoch eine Bilanz auf Basis der Oberkonten erstellen, wird es schwierig, dies vernünftig abzubilden. Als Beispiel hierfür lassen sich die Bankkonten anführen, die je nach Saldo auf der Aktiv- bzw. auf der Passivseite der Bilanz erscheinen. Hat man nun mehrere Bankkonten, bei denen ein und dasselbe Oberkonto eingerichtet ist, ist eine Trennung innerhalb der Oberkonten so einfach nicht möglich. Um nun ein weiteres Oberkonto definieren zu können, kann man den SPA "Oberkontentrennung S/H (externe Ausw.)" in der Parametergruppe Optionen Finanzwesen auf Ja stellen. Dann hat man im Sachkontenstamm die Möglichkeit, zwei Oberkonten zu pflegen. Beim Buchen wird jedoch nach wie vor nur ein Oberkonto bebucht (Oberkonto Soll). Für die Verwendung des zweiten Oberkontos steht im Menü Bilanz/GuV eine Auswahlliste "Externe Oberkontenauswertung" zur Verfügung. Die Zuordnung der Beträge auf die Oberkonten erfolgt hier über eine vorherige Berechnung. Es wird je nach Sollhabenstellung des Periodensaldos des bebuchten Sachkontos dieser Saldo entweder dem Oberkonto Soll oder dem Oberkonto Haben zugeordnet. In der Relation Kontosummen werden die Felder KontoSumextsoll und Kontosumexthaben gefüllt.
|
|
Bilanz/GuV laut |
Da die Handelsbilanz von der Steuerbilanz abweichen kann, muss es eine Möglichkeit geben bestimmte Konten einer Bilanzart zuzuordnen. Je nachdem, wie dieses Kennzeichen gesetzt wird, wird das Konto ausgewertet. Es hat folgende Ausprägungen: •Steuerbilanz •Handelsbilanz •Alle Bilanzarten ( Standardeinstellung ) Es wird in der e-Bilanz, alle Bilanz- und G&V-Reporten ausgewertet. Dort findet man in der Bereichsauswahl eine Zeile mit der Beschriftung „Bilanz laut“ bzw. „GuV laut“. Man muss hier dann angeben, ob die Auswertung nach Handels- oder nach Steuerrecht – also ob zusätzlich zu den Konten mit dem Kennzeichen „Alle Bilanzarten“ auch diejenigen erscheinen sollen, die mit „Steuerbilanz“ oder mit „Handelsbilanz gekennzeichnet sind.
|
|
Druckposition Summen und Saldenliste |
Hier erfolgt die Eingabe der Druckposition für die Summen- und Saldenliste. Konten mit gleicher Druckposition werden in den Auswertungen in einem Block zusammengefasst und innerhalb des Blocks in der Reihenfolge der Kontonummer ausgegeben.
|
|
Druckposition Bilanz/GuV Soll/Haben
|
Je
nachdem, ob es sich um einen Soll- oder Haben Saldo handelt, kann die
Druckposition sich unterscheiden. |
|
Druckposition IFRS-Bilanz/GuV Soll/Haben
|
Gemäß einer EU-Verordnung von 2002 sind börsennotierte Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat dazu verpflichtet, neben der Bilanz nach HGB auch die internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/ IFRS) einzuhalten. Da man in der Lage sein muss, eine Steuerbilanz auf Basis des HGB-Abschlusses und eine IFRS – Bilanz vorzulegen, existiert hier eine Möglichkeit parallel zur Bilanz nach HGB auch Druckpositionen für eine IFRS-Bilanz zu hinterlegen.
|
|
Druckpositionen US-GAAP-Bilanz/GuV Soll/Haben
|
Die United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) ist die allgemeine Bezeichnung für die US-amerikanischen Vorschriften der Rechnungslegung, die die Buchführung sowie den Jahresabschluss der Unternehmen regeln. Innerhalb der USA spricht man nur von GAAP, entsprechend etwa dem deutschen Sprachgebrauch den GOB’s. Um zusätzlich zu der Steuerbilanz auf HGB – Basis eine Bilanz auf US-GAAP-Basis erstellen zu können, existieren im Sachkontenstamm diese Druckpositionen.
|
|
Druckposition Kostenträgern / BAB
|
Hier erfolgt die Eingabe der Druckposition für Crystal-Listen BAB Einzel-Kst. und BAB Verdichtet. Konten mit gleicher Druckposition werden in den Auswertungen in einem Block zusammengefasst und innerhalb des Blocks in der Reihenfolge der Konten ausgegeben.
|
|
|
Diese Felder sind für Konten vom Typ GuV betretbar. Jedes GuV Konto kann einer Druckposition zugeordnet werden. Auf diese Weise aggregiert man den Kontenstamm für die Chefliste. Im
ersten Feld kann eine Gruppe für den Druck der Chefliste aus dem folgenden
Format ChefAuswGrup (Gruppe (fibu-orient.) der Chefliste) ausgewählt
werden: Im zweiten Feld kann dann die entsprechende Nummer der Druckposition innerhalb der jeweiligen Gruppe ausgewählt werden. Das Feld dahinter zeigt die Bezeichnung der ausgewählten Druckposition an. |
|
Auswertungspositionen A bis C
|
In
den drei Feldern "Auswertungsposition" können frei vorgebbare
Selektionsmerkmale eingetragen werden. |
|
ROI-Kennzahlen
|
Die ROI-Kennzahlen (Return of Investment) dienen dazu, Sachkonten einem ROI-Baum zuzuordnen. Siehe dazu Chefcockpit.
|
|
Liquiditätsgruppen
|
Die Liquiditätsgruppen dienen zur Strukturierung der Sachkonten nach Liquiditätsgesichtspunkten. Der Pfleger für diese Gruppen ist unter dem Direktsprung [LIQ] zu erreichen.
|
Register „Vorbelegung Belegerfassung“
|
|
Bedeutung | ||||||||||||||||
|
Kostenstelle
|
Die Kostenstelle, die dem Konto standardmäßig zugeordnet ist. Sie kann bei der Belegerfassung überschrieben werden.
| ||||||||||||||||
|
Sperre Kostenstelle
|
Hier wird festgelegt, ob und inwiefern die vorgeschlagene Kostenstelle änderbar ist:
Diese Sperre wird bei der Erfassung in der Finanzbuchhaltung und beim Fibu-Import, wenn die Option „Sachkontensperren berücksichtigen“ gesetzt wurde. Beim Fibuübertrag wird bei gesetztem SPA 1132 „Sachkontensperren für Kosten beim Fibuübertrag testen“ nur ein Hinweis im „Protokoll Fibuübertrag“ ausgegeben. Beim
Erstellen von Skontobelegen wird diese Einstellung auch herangezogen. Ist
also beim Skontokonto eine Kostenstelle als Vorbelegung eingetragen, wird
dieses Kennzeichen wie folgt ausgewertet.
Hinweis: Bei der Einrichtung der Kostenstellen ist die Fehlerkostenstelle im Mandantenstamm zu berücksichtigen. Immer wenn im Beleg ein GuV-Konto ohne Kostenstelle verwendet wird, dann wird – solange die Sperre des angesprochenen GuV-Kontos nicht auf „Gesperrt“ bzw. „Fest“ steht – die Fehlerkostenstelle eingetragen.
| ||||||||||||||||
|
Kostenträger
|
Der Kostenträger, der dem Konto standardmäßig zugeordnet werden soll. Er kann bei der Belegerfassung überschrieben werden. Ob dies möglich ist, hängt von der Einstellung unter „Sperre Kostenträger“ ab.
| ||||||||||||||||
|
Sperre Kostenträger
|
Hier wird festgelegt, ob und inwiefern der vorgeschlagene Kostenträger änderbar ist:
Diese Sperre wird bei der Erfassung in der Finanzbuchhaltung und beim Fibu-Import, wenn die Option „Sachkontensperren berücksichtigen“ gesetzt wurde. Beim Fibuübertrag wird bei gesetztem SPA 1132 „Sachkontensperren für Kosten beim Fibuübertrag testen“ nur ein Hinweis im „Protokoll Fibuübertrag“ ausgegeben. Beim
Erstellen von Skontobelegen wird diese Einstellung auch herangezogen. Ist
also beim Skontokonto ein Kostenträger als Vorbelegung eingetragen, wird
dieses Kennzeichen wie folgt ausgewertet.
Hinweis: Bei der Einrichtung der Kostenträger ist der Fehlerkostenträger im Mandantenstamm zu berücksichtigen. Immer wenn im Beleg ein GuV-Konto ohne Kostenträger verwendet wird, dann wird – solange die Sperre des angesprochenen GuV-Kontos nicht auf „Gesperrt“ bzw. „Fest“ steht – der Fehlerkostenträger eingetragen.
| ||||||||||||||||
|
Kostenobjekt |
Das dem Konto standardmäßig zugeordnete Kostenobjekt. Das Kostenobjekt kann bei der Belegerfassung überschrieben werden. Die Einstellung unter „Sperre Kostenobjekt“ bestimmt, ob und inwiefern eine Überschreibung erfolgt.
| ||||||||||||||||
|
Sperre Kostenobjekt |
Hier wird festgelegt, ob und inwiefern das vorgeschlagene Kostenobjekt in der Belegerfassung änderbar ist:
Diese Sperre wird bei der Erfassung in der Finanzbuchhaltung und beim Fibu-Import, wenn die Option „Sachkontensperren berücksichtigen“ gesetzt wurde. Beim Fibuübertrag wird bei gesetztem SPA 1132 „Sachkontensperren für Kosten beim Fibuübertrag testen“ nur ein Hinweis im „Protokoll Fibuübertrag“ ausgegeben. Beim Erstellen von Skontobelegen wird diese Einstellung ebenfalls herangezogen. Ist beim Skontokonto ein Kostenobjekt als Vorbelegung eingetragen, so wird dieses Kennzeichen folgendermaßen ausgewertet:
Hinweis: Bei der Einrichtung der Kostenobjekte ist das Fehlerkostenobjekt im Mandantenstamm zu berücksichtigen. Immer wenn im Beleg ein GuV-Konto ohne Kostenobjekt verwendet wird, dann wird – solange die Sperre des angesprochenen GuV-Kontos nicht auf „Gesperrt“ bzw. „Fest“ steht – das Fehlerkostenobjekt eingetragen.
| ||||||||||||||||
|
Steuerklasse
|
Für die Erleichterung der Erfassung von Erfolgsbelegen (Einkauf, Verkauf, Kosten) kann hier festgelegt werden, ob es sich um ein Umsatzsteuer (1,2) - oder Vorsteuer (101,102) - Konto handelt. Diese Vorbelegung kann bei der Erfassung je nach Einstellung "Sperre Steuerschlüssel" überschrieben werden.
| ||||||||||||||||
|
Steuerschlüssel
|
Wenn das Konto auch immer mit dem gleichen Satz bebucht wird, kann hier der Steuerschlüssel hinterlegt werden. Auch er kann bei der Erfassung überschrieben werden.
| ||||||||||||||||
|
Sperre Steuerschlüssel
|
| ||||||||||||||||
|
Buchwährung vorbelegen
|
Steht dieses Kennzeichen auf Nein, wird bei der Belegerfassung für die Belegarten "Zahlungsverkehr Bank/Kasse" und "Scheckeinreicher" die Währung mit der im Feld "Mit Währung" eingetragenen Währung vorbelegt. Steht es auf Ja, ist die Vorbelegung nach wie vor die Buchwährung.
| ||||||||||||||||
|
Texterfassung erzwingen
|
Wird dieses Konto in der Belegerfassung angesprochen, dann muss in dem entsprechenden Textfeld etwas eingetragen werden. Standardvorbelegung ist Nein, so dass die Texterfassung freigestellt ist.
| ||||||||||||||||
|
Ansicht (Konteninfo) |
Für die Anzeige der Konten kann hier eingestellt werden, ob die Belege einzeln, gerafft nach Belegnummern oder tageweise gerafft ausgewiesen werden sollen. Dies basiert immer auf den unveränderten Einzelbuchungssätzen.
| ||||||||||||||||
|
Formulardruck |
Der Druck der Kontenblätter über einrichtbare Formulare wird hiermit gesteuert. Es können folgende Einstellungen vorgenommen werden: •Einzelbelege •Belegnummernraffung •Tagesraffung •Detailliert.
Dies bedeutet mit Anzeige der Gegenkonten. Bei Kassen und Bankkonten
ist •Einzelbelege incl. 0 Saldo •Detailliert
incl. 0 Saldo. Dies bedeutet mit Anzeige der Gegenkonten und zwar auch
die
| ||||||||||||||||
|
Abweichende Datev- Kontonummer
|
Wenn man mit der DATEV-Schnittstelle arbeitet und man nicht den exakten Kontenrahmen SKR03 oder SKR04 verwendet, kann man hier gegebenenfalls eine abweichende Kontonummer eintragen.
| ||||||||||||||||
|
DATEV Automatik
|
Bei der DATEV wird bei bestimmten Konten die Steuer automatisch berechnet und darf nicht von A.eins übertragen werden. Diese Konten müssen hier mit Ja gekennzeichnet werden. In den mitgelieferten Kontenrahmen SKR03 und SKR04 sind diese Kennzeichen bereits vollständig eingerichtet.
|
|
|
Bedeutung |
|
Vortragskonto
|
Es ist in A.eins möglich, mehrere unterschiedliche Konten als Eröffnungs- bzw. Abschlussbilanzkonto beim Jahreswechsel zu verwenden. Diese Konten müssen hier mit Ja gekennzeichnet werden.
|
|
|
Zu den Abschlussarbeiten gehört unter anderem der Abschluss der Unterkonten über die entsprechenden Hauptkonten. Als Beispiel wäre hier der Abschluss der Privatkonten auf das Eigenkapitalkonto zu nennen. Man würde dann bei dem Privatkonto in dem Feld „Ist Unterkonto von“ das Eigenkapitalkonto eintragen. Beim Jahreswechsel wird dann in die letzte Normalperiode automatisch ein entsprechender SO-Beleg erzeugt. Es wird hier empfohlen, eine 13. Normalperiode einzurichten, damit die Werte der Bilanz für die Periode 12 nicht durch den Jahreswechsel geändert werden.
Hinweis: Es wird keine Verschachtelung unterstützt. Ein Konto, bei dem also schon ein Hauptkonto eingetragen wurde, kann nicht selber als Hauptkonto verwendet werden.
|
|
Steuerkonto
|
Steuerkonten führen automatische Berechnungen durch (Steuerberechnung) und unterliegen zusätzlichen Auswertungsanforderungen. Mit Ja werden diese Funktionen aktiviert. Ist ein Konto als Steuerkonto gekennzeichnet, wird automatisch die Erfassungssperre gesetzt.
|
|
Wechselkonto
|
Um die Automatismen der Wechselbuchhaltung in A.eins richtig verwenden zu können, müssen alle Wechselkonten mit Ja gekennzeichnet sein.
|
|
Zinskonto
|
Die Salden auf einem Konto können in Zusammenhang mit dem Modul "Zinsbuchhaltung" banküblich verzinst werden. Ist dies gewünscht, muss der Parameter auf Ja geschaltet werden. Wird ein Sachkonto als Zinskonto ausgewiesen, so sind noch weitere Angaben erforderlich.
|
|
Zinsgruppe
|
Nummer der Zinsgruppe, die Informationen über Zinssätze, Abrechnungsformular etc. enthält.
|
|
Sockelbetrag
|
Zinsfreier Sockelbetrag, bis zu dem keine Zinsen berechnet werden.
|
|
OP-Konto
|
Sachkonten können als
"Offene-Posten" - Konten geführt werden. Ein Anwendungsbereich stellt das
Verrechnungskonto für Schecks dar. Alle aus- und eingehenden Schecks
werden hier sofort erfasst und einzeln als OP gebucht. Mit dem Bankauszug
werden sie dann ausgebucht. Wird dieses Kennzeichen geändert, so werden alle bereits erfasste Belege abhängig von dem Datum im Feld „OP’s bilden ab“ angepasst.
|
|
OP’s bilden ab |
Dieses Feld wird eingeblendet, wenn das Kennzeichen OP-Konto auf Ja steht. Dieses Datum kann leer gelassen werden, dann werden zu allen bestehenden Belegen die OP-Einträge erstellt. Wird hier ein Datum eingegeben, so werden alle Belege in Buchwährung, die vor diesem Datum liegen zu einem Restposten zusammengeführt. Es ist nicht möglich ein Datum anzugeben, dass in einer abgeschlossenen Periode liegt.
|
|
Währung führen? |
Dieses Feld wird eingeblendet, wenn das Kennzeichen OP-Konto auf Ja steht. Nur wenn hier Ja eingetragen wurde, werden Währungsinformationen für dieses Konto im Beleg hinterlegt.
|
|
Anlagenkonto
|
Bilanzkonten können als Anlagenkonten geführt werden. Bisher wird dieses Kennzeichen nur bei der Gewährung von Skonto ausgewertet, da Skonto auf Anlagegüter den Anschaffungswert mindern. Wird also eine Rechnung, die ein Anlagegut – also ein Konto, das als Anlagenkonto gekennzeichnet ist - betrifft, bezahlt, so wird das Skontokonto nicht über den Steuersatz ermittelt. Der Skonto wird direkt auf dieses Anlagenkonto gebucht.
|
|
Erfassungssperre
|
Bei
Konten, die nicht in der Belegerfassung erfasst werden dürfen, muss hier
ein Ja
eingetragen werden. Solche Konten wären z.B. Steuerkonten oder Forderungs-
und Verbindlichkeitskonten. |
|
Hier kann eine Bearbeitungssperre für Belege festgelegt werden. Wird für das Sachkonto eine Beleg-Bearbeitungssperre gesetzt, so wird für alle nachfolgenden Belege die im Sachkonto eingetragene Bearbeitungssperre angewendet. Dies gilt nur dann, wenn das Sachkonto im Beleg als Hauptkonto verwendet wird. Soll das Sachkonto über keine Beleg-Bearbeitungssperre verfügen, so ist hier der Wert „Änderbar“ einzutragen. Der Standardwert ist „Änderbar“.
| |
|
Auflösungskonto
|
In den Anwendungen Belegmappe und Währungsabgrenzungen können Abgrenzungsbuchungen automatisch aufgelöst werden. Wenn aus Auswertungsgründen bei der Auflösung ein anderes Konto verwendet werden soll als bei der Abgrenzung, so kann dieses hier eingetragen werden.
|
|
Hier kann einem Sachkonto ein festes Statistikkonto zugewiesen werden. Wird hier ein Konto eingetragen, dann wird - bei gesetztem Steuerparameter 720 „Mengenbuchung bei dem Übertrag in die Finanzbuchhaltung“ - beim Speichern des Datensatzes gleichzeitig für alle Erlöskennziffer-Kontozuordnungen, die dieses Sachkonto als Erlös- oder Aufwandskonto haben, das zugehörige Bestandskonto auf das hier eingetragene Statistikkonto gesetzt. Im Pfleger der Erlöskennziffer- Kontozuordnungen kann gleichzeitig dieses Bestandskonto nicht mehr manuell geändert werden.
| |
|
Artikelnummer
|
Wird
die
Zinsabrechnung per
OpenTRANS übermittelt,
so müssen den Konten, auf die die Zinsen gebucht werden fiktive
Artikelnummern zugeordnet
werden. |
Register „Taxonomien“
Dieses Register wird nur angezeigt, wenn der Steuerparameter 949 „e-Bilanz aktiv“ in der Gruppe „Optionen Finanzbuchhaltung“ auf JA steht.
|
|
Bedeutung |
|
Version |
Die
Taxonomien liegen bisher in zwei Version vor: Version 5.0 für alle
Wirtschaftsjahre die nach dem 31.12.2011 beginnen und Version 5.1 für alle
Wirtschaftsjahre, die mach dem 31.12.2012 beginnen. Ist zu der höheren
Version bereits ein Datensatz erfasst worden, wird diese Version
vorgeschlagen. Sie kann jedoch jederzeit geändert werden. Die Version wird
nicht im Sachkonto gespeichert, sondern bestimmt zu welcher Version die
Konzepte gehören. |
|
Konzept |
Hier
werden alle Konzepte
aufgelistet, die diesem Konto und dieser Version zugeordnet sind. Es
können hier weitere Zuordnungen erfolgen. |
Für Sachkonten können eigene Felder und somit eigene Daten erfasst werden. Die Definition geschieht über das A.eins Informationssystem (AIS). Hier kann man für die Tabellen SACHKONTSTAMMADDON oder andere private Tabellen zusätzliche Felder definieren, die dann auf den selbst definierten Registern erscheinen.
Löschen von Sachkonten
Sachkonten können nur gelöscht wenn sie nicht verwendet werden. Es wird vom Programm also vorher geprüft, wo sie verwendet werden und ggf. eine Meldung ausgegeben.