Zinsabrechnung können so eingerichtet werden, dass zusätzlich zum Druck oder anstelle des Drucks per Mail versendet werden können. Dazu müssen folgen Voraussetzungen gegeben sein:
6) Der Belegversand Lizenz muss aktiv sein.
7) Ein Versandprofil muss eingerichtet sein.
8) In den Stammdaten für Zinsgruppen müssen zusätzliche Felder gepflegt werden.
•Ein abweichendes Formular für den Mailversand. Dieses Formular kann z.B. zusätzliche Grafiken enthalten, die bei der Druckversion nicht enthalten sind. In der F3-Auswahl werden nur Formulare angeboten, bei denen die Archivierung aktiviert ist. Wird hier kein Formular hinterlegt, dann wird das beim Druck angegebene verwendet.
•Zur Steuerung des Mailbodys für die eigentliche Mail kann entweder ein
HTML-Formular oder eine Datenbankfunktion, die den
HTML-Aufbau übernimmt, verwendet werden. In dem Formular müssen HTML-Tags für
die Formatierung verwendet werden. Hier existiert ein Formular mit der Nummer
-1140, das direkt verwendet werden oder als Vorlage benutzt werden kann. In
diesem Formular stehen alle Felder und Bereiche der „Standard Zinsabrechnung“
zur Verfügung. Zusätzlich existiert ein Bereich „Zinsabrechnung Betreffzeile“,
in dem man die Betreff-Zeile der Mail einrichten kann. Ist kein Formular und
keine Datenbankfunktion eingerichtet, so erscheint als Betreff und als
Mailinhalt lediglich der Text „Zinsabrechnung“.
HINWEIS:
Um Grafiken in das Formular mit einzubinden, kann man den bekannten
HTML-Syntax <img src="cid:XXXXXX" alt="mein bild" /> verwenden. Für XXXXXX
muss die GUID aus dem Formulararchiv, in dem die Grafik hinterlegt sein muss,
angegeben werden.
•Ist das Versandprofil nicht eingerichtet, wird für alle Personenkonten
mit dieser Zinsgruppe kein Mailversand durchgeführt.
9)
In den Hauptanschriften oder den Ansprechpartnern muss eine Mailadresse für
Zinsabrechnung eingerichtet sein. Dazu wählt man in der Auswalliste Anschriften,
die man z.B. über den Direktsprung [ANSCH] erreicht, in der Variante
„Ansprechpartner“ die Anschrift des Kunden, der man die Mail zuordnen will, zum
bearbeite aus(F5). Dies kann die
Hauptadresse sein oder die eines Ansprechpartners. Die Adressdaten, die im
HTML-Formular verwendet werden, beziehen sich immer auf die Adresse, an die auch
die Mail geht, während in der Zinsabrechnung selber nach wie vor die
Hauptadresse verwendet wird.
Zu diesen Mailadressen muss man dann noch angeben ob sie „mit Belegdruck“ oder „statt Belegdruck“ versendet werden sollen. Gibt man „nein“ an, wird die eingetragene Mail nicht verwendet.

An wen die Mails für einen Kunden gehen,
kann auch immer in den Fibu-Merkmalen eingesehen werden.
10) Es existiert ein Steuerparameter „Mailversand bestätigen“ in der Gruppe „Optionen Finanzwesen“, der steuert, ob erst eine Liste mit den zu versendenden Zinsabrechnungen geöffnet wird um dort noch einmal zu kontrollieren oder ggf. eine Kurzliste zu drucken. Dieser steht standartmäßig auf Nein. Hat man diesen Steuerparameter auf Ja gestellt, so kann man mit der Funktion „Daten übernehmen“ den Mailversand für die markierten Nachrichten sofort starten. Nachrichten, die nicht markiert wurden, werden nicht versendet, bleiben aber weiterhin erhalten. In der Anwendung „Mailversand Finanzbuchhaltung“ (Direktsprung [FMV]) sind diese als „offene Versandaufträge“ zu finden. Sie können hier dann angesehen oder nachträglich versendet werden.
Ist die Belegversandlizenz aktiv erscheint bei der Druckerabfrage neben dem „Druck“-Button ein weiterer Button mit der Aufschrift „Versand/Druck“. Der Druck-Button druckt lediglich die Zinsabrechnung, der Versenden-Button arbeitet so, wie es in den Daten eingerichtet wurde (s.o.). Am Ende erscheint entweder ein Bildschirm, in dem Aufgelistet wurde, welcher Kunde eine Mail erhalten hat oder eine Meldung „Keine Mail versendet.“.